Boeing 777 von Aeroflot: Noch in der Welt unterwegs.

LangstreckenzieleWo sich Aeroflot und Co. derzeit noch hintrauen

Die westlichen Sanktionen setzen russischen Fluggesellschaften zu. Aeroflot und Co. steuern fast nur noch Inlandsziele an. Doch es gibt derzeit noch Ausnahmen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Welt der russischen Fluggesellschaften ist klein geworden. Seit fast alle europäischen Länder sowie Kanada und die USA ihren Luftraum gesperrt haben, sind viele Ziele für sie tabu. Weitere Staaten fliegen Aeroflot und Co. freiwillig nicht mehr an, da sie Angst davor haben, dass ihre Flugzeuge am Zielort gepfändet werden.

Der Grund dafür ist, dass westliche Leasinggesellschaften wegen der Sanktionen, die als Antwort auf den Angriff auf die Ukraine ergriffen wurden, ihre Verträge mit russischen Fluglinien auflösen müssen. Hunderte Flieger sind von der Maßnahme potenziell betroffen. Am Wochenende rief die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya die Fluggesellschaften des Landes dazu auf, nicht mit im Ausland registrierten und geleasten Flugzeugmodellen ins Ausland zu fliegen.

Ural Airlines bekam Probleme in Dubai

Zuvor hatte eine Besatzung von Ural Airlines in Dubai bereits Probleme bekommen. Seither sind die Flugzeuge von Aeroflot vor allem im Inland unterwegs. Ziele wie Irkutsk, Khaborovsk, Krasnoyarsk, Perm machen das Gros des Flugplans aus. Daneben stehen einige regionale Ziele in Zentralasien und der Mongolei weiterhin auf dem Programm.

Doch es gibt noch mehr Orte der Normalität für Aeroflot. So wurden am Montag (7. März) noch diverse Flüge nach Antalya, Dubai und Istanbul durchgeführt. Zudem waren Flugzeuge der mehrheitlich staatlichen Fluggesellschaft auch zu weiter entfernten Auslandszielen unterwegs. So war die Boeing 777-300 ER von Aeroflot auf dem Rückweg aus Bangkok.

Triple-Seven nach Punta Cana

Die Triple Seven mit dem Kennzeichen VQ-BFO kam aus Delhi zurück und der Airbus A330 mit dem Kennzeichen VP-BDD flog von Colombo nach Moskau. Die Boeing 777-300 ER mit dem Kennzeichen VP-BGF flog nach Punta Cana und die mit dem Kennzeichen VP-BFL nach Phuket, die mit dem Kennzeichen VQ-BQF auf die Malediven. Alle auf diesen Flügen eingesetzten Flugzeuge sind gemäß der Luftfahrtdatenbank CH Aviation entweder im Besitz von Aeroflot oder gehören der staatlichen russischen Leasinggesellschaft GTLK.

Offenbar schätzen die russischen Fluggesellschaften und Behörden das Risiko einer Pfändung in der Dominikanischen Republik, Thailand, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten aktuell noch als klein ein. Auch Pobeda und Nordwind sind derzeit noch in die Türkei und Ägypten unterwegs. Spannend wird es am Dienstag (8. März). Ab dann empfiehlt Rosaviatsiya gar keine Auslandsflüge mehr.

Mehr zum Thema

Airbus-Jet von Aeroflot: In Europa geleasten Fliegern droht der Abzug.

Russland prüft Verstaatlichung von Aeroflot-Jets

Airbus A350 von Aeroflot über Newfoundland: War verboten.

Aeroflot-Piloten drangen mit Trick in gesperrten Luftraum ein

Airbus A350 von Aeroflot: Nicht mehr willkommen im EU-Luftraum.

Rückholflüge von Aeroflot fielen aus

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies