Airbus A340-600 von Lufthansa (Archivbild): Ein Fliegers dieses Typs musste nach Cali ausweichen.

Kommunikationsproblem in CaliWirbel um Lufthansa-Anflug in Kolumbien

Piloten der deutschen Airline hatten Verständigungsschwierigkeiten mit der Flugsicherung in Cali. Kolumbianische Medien sprechen von einer Beinahe-Kollision. Lufthansa dementiert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Probleme über Cali: Lufthansa-Flug LH542 musste am Samstag (17. November) auf dem Weg von Frankfurt nach Bogota aufgrund schlechten Wetters zum Flughafen Bonilla Aragón de Cali ausweichen. Auch ein Flugzeug von Avianca wartete dort auf die Landeerlaubnis. In der Kommunikation zwischen der Flugsicherung und den Piloten des Airbus A340 von Lufthansa kam es jedoch zu Schwierigkeiten.

Schließlich schalteten sich die Avianca-Piloten ein. In einem Audiomitschnitt des Funkverkehrs, den mehrere kolumbianische Medien veröffentlichten, ist zu hören, wie sie an die Fluglotsin gewandt über den Lufthansa-Kollegen sagt: «Er versteht nicht, was sie sagen. Wir waren sehr nahe.» Er bittet die Lotsin, sich klarer auszudrücken oder sich eine andere Person zur Hilfe zu holen.

Luftfahrtbehörde sieht Sicherheit nich gefährdet

Beide Flugzeuge landeten am Ende sicher in Cali. Kolumbianische Medien schrieben, die beiden Flugzeuge seien in der Luft einer Kollision nahe gewesen. Die Luftfahrtbehörde des Landes widersprach dem schnell und teilte mit, die Sicherheit sei nie gefährdet gewesen. General Gonzalo Cárdenas von der Behörde sagte gegenüber einem Radiosender zudem, die veröffentlichte Tonaufnahme sei offenbar gekürzt, da der Funkkontakt länger sei müsste. Der Vorfall werde nun untersucht.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH teilte nun auch Lufthansa mit: «Es gab zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Sicherheit der Flugdurchführung und auch keine Unterschreitung der vorgeschriebenen Abstände zwischen verschiedenen Flugzeugen im Luftraum.»

Hören Sie hier die Tonaufnahme, veröffentlicht vom Journalisten Alfonso Rico Torres:

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa Aviation Training, CAE und Airbus bringen A220-Simulator nach Singapur

ticker-lufthansa

Boeing 787 von Lufthansa muss Flug nach Delhi abbrechen und landet in Baku

Landung des Jubiläums-A350 in Nürnberg: Seltener Besuch.

Airbus A350 von Lufthansa mit Jubiläumslackierung stattet Nürnberg einen Besuch ab

ticker-lufthansa

Lufthansa und Flughafen München weiten Stopover-Programm aus

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack