Dash 8 von LGW noch in den Farben von Air Berlin: Die A320-Kapitäne können auf dieses Modell wechseln.

Vier OptionenWie weiter für die A320-Kapitäne von LGW?

LGW gibt ihre Airbus A320 innerhalb der Eurowings-Gruppe ab. Für die Flugkapitäne bringt das Unsicherheit. Keine der ihnen angebotenen Optionen hat nur Vorteile.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Vor einem Jahr baute LGW Luftfahrtgesellschaft Walter ihre Flotte aus. In der Übergangsphase von der ehemaligen Eigentümerin Air Berlin zur neuen Eurowings übernahm die Dortmunder Fluggesellschaft als Ergänzung zu ihren Bombardier Dash 8 mehrere Airbus A320. Jetzt wird der Ausbauschritt rückgängig gemacht.

Die 13 A320 gibt LGW zum Jahreswechsel an andere Airlines der Eurowings-Gruppe ab. Bitter ist das für die Kapitäne, die mitunter erst vor einem Jahr neu eingestellt worden waren. Ihnen bietet die Gruppe vier Optionen an:

Option 1: Verbleib bei LGW. Die A320-Kapitäne können bei LGW bleiben und ihren Arbeitsort behalten, müssen sich aber auf die kleinere Dash 8 umschulen lassen. Abgesehen vom Wechsel des Flugzeugmodells bleibt dabei alles beim Alten. Doch es gibt auch einen Nachteil: A320-Piloten sind weltweit deutlich mehr gefragt als Dash-8-Piloten.

Option 2: Abschiedszahlung. Wer LGW verlassen und auch nicht innerhalb der Eurowings-Gruppe wechseln will, bekommt eine einmalige Zahlung von 25.000 Euro brutto.

Option 3: Wechsel zu Germanwings. Flugkapitäne können per 31. Dezember zu Germanwings wechseln. Die Eurowings-Schwester baut gerade ihre Flotte aus. Dort beginnen sie allerdings als Kopilot (First Officer). Zum 1. November 2019 können 28 von ihnen aufsteigen und Flugkapitän werden - mit Basis Berlin-Tegel, Köln oder Stuttgart. Auch lohnmäßig droht ihnen ein Abstieg. «Eine eventuell in 2019 entstehende Gehaltsdifferenz wird von LGW durch eine Einmalzahlung ausgeglichen», beruhigt Eurowings aber in einer Präsentation, die aeroTELEGRAPH vorliegt.

Option 4: Wechsel zu Brussels Airlines. LGW-Kapitäne können sich auch bei Brussels Airlines für Airbus A330 und A340 bewerben, die für Eurowings in Düsseldorf betrieben werden. Eine Garantie auf einen Job gibt es allerdings nicht. Gemäß Präsentation müssen die Wechselwilligen bereits reichlich Erfahrung mitbringen.

Mehr zum Thema

In March 2018 Germanwings lost its Iata code 4U. Since then it has been flying under the EW code of Eurowings and is now a pure service provider for its sister.

Eurowings zieht Airbus A320 bei LGW ab

Flugzeug von Germanwings: Ab Ende 2019 auch in München.

Germanwings löst Eurowings Europe in München ab

ticker-deutschland

Deutsche Regierung ebnet Weg für digitale Fluggastabfertigung

ticker-deutschland

Deutsche Flughäfen: Große Drehkreuze erholen sich diesen Sommer schneller als Regionalstandorte

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies