Flugzeug von Germanwings: Ab Ende 2019 auch in München.

Eurowings wechselt durchGermanwings löst Eurowings Europe in München ab

Ende nächsten Jahres wird Eurowings Europe ihren letzten deutschen Standort aufgeben. Die Crews in München sollen zur Konzernschwester Germanwings wechseln können.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eurowings Europe verabschiedet sich Ende kommenden Jahres aus München. In einem Brief an die Mitarbeiter schreibt die Geschäftsführung der österreichischen Eurowings-Group-Fluglinie: «Wir möchten Euch heute darüber informieren, dass Germanwings ab Ende 2019 in München sieben Flugzeuge betreiben wird. Wir werden uns gleichzeitig aus München zurückziehen.» Eurowings bestätigte dies auf Anfrage von aeroTELEGRAPH und erklärte: «Die Germanwings-Flotte wächst damit auf 39 Flugzeuge an.»

Künftig werde man zunächst unverändert aus Wien, Salzburg und Palma de Mallorca operieren und sich auf «das Wachstum außerhalb Deutschlands und Belgiens konzentrieren», heißt es in dem Schreiben der österreichischen Geschäftsführung weiter. Auch wenn von Anfang an klar gewesen sei, dass Eurowings Europe für den kurzfristigen Aufbau der Station in München verantwortlich sei, bedauere man, «dass wir uns zum Ende des Jahres 2019 als Eurowings Europe Mannschaft aus München zurückziehen werden».

Neue Basis für Germanwings

Damit verlässt Eurowings Europe ihren letzten deutschen Standort. Zurzeit betreibt Eurowings Europe in München drei Airbus A319 und vier Airbus A320. Eurowings erklärte: «Die Münchener Crews der Eurowings Europe, aber auch sämtliche am bayerischen Airport stationierten Cockpitmitarbeiter der Eurowings Deutschland sollen die Möglichkeit erhalten, für Germanwings am Standort zu fliegen.» Germanwings ist bisher noch gar nicht am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt vertreten.

Erst im November war ein Wechsel innerhalb der Eurowings Gruppe bekannt geworden: Zum Jahreswechsel 2018/2019 zieht das Unternehmen die Airbus A320 bei der Tochter LGW Luftfahrtgesellschaft Walter ab. «Zum Jahreswechsel werden die A320-Flugzeuge in andere Flugbetriebe der Eurowings Group überführt», bestätigte ein Sprecher der Lufthansa-Billigairline damals gegenüber aeroTELEGRAPH.

Mehr zum Thema

In March 2018 Germanwings lost its Iata code 4U. Since then it has been flying under the EW code of Eurowings and is now a pure service provider for its sister.

Eurowings zieht Airbus A320 bei LGW ab

Ewig ist jedoch nicht immer ewig: Die <a href="https://www.aerotelegraph.com/die-germanwings-strasse-wird-ausradiert">Germanwings-Straße in Köln gibt es inzwischen nicht mehr</a>. Nach neun Jahren wurde sie wieder in Waldstraße umbenannt, weil die Airline sich heute Eurowings nennt.

Die Germanwings-Straße wird ausradiert

Airbus A320 von Germanwings: Bald unter dem Code EW unterwegs.

Germanwings gibt Iata-Code 4U auf

Airbus A319 Germanwings: Nun ist die Fluglinie definitiv Geschichte.

Jetzt ist auch die rechtliche Hülle weg: Lufthansa Group begräbt Germanwings endgültig

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg