Letzte Aktualisierung: um 13:04 Uhr

Lufthansa-Chef Carsten Spohr

«Werden bis weit in die kommende Dekade mit der Boeing 747 fliegen»

Lufthansa-Chef Carsten Spohr schwärmte bei der Auslieferung der letzten Boeing 747 vom Jumbo-Jet. Er erklärte, dass dieser bei seiner Airline noch lange fliegen wird.

Die Beziehung zwischen Lufthansa und der Boeing 747 reicht bis ganz an den Anfang des Flugzeugmodells zurück. Am 9. März 1970 erhielt die deutsche Fluggesellschaft ihren allerersten Jumbo-Jet. Und als zweite Fluggesellschaft der Welt nahm sie am darauffolgenden 26. April Flüge mit dem großen neuen Flugzeug auf.

Es folgten viele weitere Exemplare der verschiedenen Versionen. «Ich muss sagen, wir lieben dieses Flugzeug», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Dienstag (31. Januar) bei der offiziellen Auslieferung der letzten Boeing 747. Das gehe aber nicht nur dem Management so. Die Kundschaft liebe die Boeing 747, die Besatzungen liebten sie, aber auch die Controller, so der Manager.

«Sieht auch einfach verdammt gut aus»

Der Jumbo-Jet sei für ihn aber auch ganz persönlich besonders. «Ich erinnere mich noch genau, wie ich zum ersten Mal in die USA geflogen bin. Ich reiste damals als Austauschstudent nach San Francisco – ganz hinten in einer Boeing 747», so Spohr. Das Flugzeug stehe für ihn seither für alles, was die USA repräsentiere: Es sei stark, stolz, technisch überlegen. «Zudem sieht es auch einfach verdammt gut aus.»

Bei Lufthansa setze man deshalb auch weiterhin auf den Jumbo-Jet. «Das Kundenerlebnis ist einfach großartig», so Konzernchef Spohr. Darum werde man auch die Kabine der 19 Boeing 747-8 modernisieren. «So werden wir bis weit in die kommende Dekade mit dem Flugzeug fliegen können.»