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Ab Oktober

Weil die Staatshilfe ausläuft, streicht American Strecken

Fluglinien in den USA, die Staatshilfe angenommen haben, dürfen keine Inlandsziele streichen. Für die Zeit danach sortiert American Airlines jetzt schon die ersten 15 Airports aus.

Airbus

Mit den milliardenschweren Staatshilfen, welche die Fluglinien in den Vereinigten Staaten erhalten haben, gehen Bedingungen einher. So dürfen die Airlines vor Oktober keine Mitarbeitenden entlassen. Sie dürfen auch keine Inlandsziele aus ihrem Streckennetz streichen.

Bisher behalfen sich die Fluggesellschaften bisher mit ungewöhnlichen Routenführungen und Zwischenstopps, um weiterhin alle Inlandsziele anzufliegen und trotzdem zu sparen. Ab Oktober können sie aber Destinationen streichen, weil die Hilfen auslaufen. Ändern könnte das der Kongress, wenn er eine Einigung findet zu weiteren Corona-Hilfen in Höhe von 25 Milliarden Dollar, die erneut mit Auflagen verbunden wären.

Es ist wohl erst der Anfang

American Airlines kündigte am Donnerstag (20. August) bereits an, ab dem 7. Oktober Routen zu 15 Flughäfen zu streichen. Die Fluglinie verweist auf die schwache Nachfrage und das Auslaufen der staatlichen Hilfen. Zuerst einmal gelten die Streichungen bis zum 3. November. Dadurch fallen rund 700 Flüge weg.

Die Fluggesellschaft macht jedoch deutlich, dass dies erst der Anfang sein könnte. «Das ist der erste Schritt, während American weiterhin ihr Netzwerk und ihre Pläne für weitere Flugplanänderungen in den kommenden Wochen evaluiert», schreibt die Airline.

Das sind die 15 Airports

American stoppt Flüge in die folgenden Städte: Del Rio in Texas, Dubuque in Iowa, Florence in South Carolina, Greenville in North Carolina; Huntington in West Virginia, Joplin in Missouri, Kalamazoo/Battle Creek in Michigan, Lake Charles in Louisiana, New Haven in Connecticut, New Windsor in New York, Roswell in New Mexico, Sioux City in Iowa, Springfield in Illinois, Stillwater in Oklahoma und Williamsport in Pennsylvania.

Die geografische Verteilung sieht dabei so aus:



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