Airbus A220 von Swiss mit Flugstaffel: Der Staat bekommt Aktien als Pfand.

Hunderte Stellen gefährdetWas genau die Schweiz für die Hilfe an Swiss verlangt

Die Schweiz stellt Bedingungen für ihre Hilfe an Swiss. Jetzt wurden weitere Vorgaben bekannt - und auch erste Details zu einem Sparprogramm bei der Fluglinie.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auch die Schweiz hilft nicht einfach so. Swiss erhält von Banken zwar einen Kredit von 1,5 Milliarden Franken. Der Staat agiert dabei als Bürge für 1,275 Milliarden Franken oder umgerechnet 1,2 Milliarden Euro. Zwei Bedingungen dafür waren bisher bekannt: Die Fluglinie darf das Geld nur für Investitionen nutzen, die der Schweiz etwas bringen und sie darf kein Geld an Mutter Lufthansa überweisen.

Jetzt wurde ein weiteres Kriterium bekannt: Eine neu gegründete Luftfahrtstiftung  wird darüber wachen, dass Lufthansa ihre Drehkreuze Frankfurt, München und Zürich nach der Corona-Krise gleichmäßig wieder hochfährt. Dabei gehe es vor allem um die Langstreckenflüge. Dies verriet Serge Gaillard, Chef der Taskforce Luftfahrt der Schweizer Regierung, der Sonntagszeitung.

Garantie kostet 2,5 Prozent

Zudem erklärte er, dass Swiss dem Bund rund 2,5 Prozent Zins für die Garantie bezahlt. Hinzu komme der Zins für den Kredit, für den «Marktkonditionen» gälten, so Gaillard. Der Staat hat für die Garantie zudem Swiss-Aktien als Pfand bekommen, wie der Leiter der Finanzverwaltung des Bundes erklärt.

Gaillard verriet auch etwas zum Businessplan für nach der Krise. «Der Kredit allein sichert die Zukunft der Swiss noch nicht ab. Die weitere Entwicklung liegt in der Hand der Swiss», so der Beamte. Ein Sparprogramm sei geplant. Die Kosten würden um «etwas weniger» als 20 Prozent reduziert. Das bedeutet wohl auch den Abbau von mehr als 1000 der 9500 Stellen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Swiss: Die Fluggesellschaft bekommt Hilfe vom Staat.

Staat hilft Swiss und Edelweiss mit 1,2 Milliarden

Airbus A340-300 von Swiss.

Swiss setzt bei Neustart auf Airbus A340

Mund-Nase-Schutz: Ein Schal tut es im Flieger auch.

Lufthansa, Swiss und Austrian maskieren Passagiere

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack