Boeing 737 von Jet Airways: Die Airline soll eine «beträchtliche» Größe bekommen.

Florian FritschWas der deutsche Investor mit Jet Airways vorhat

Warum investiert der deutsche Investor Florian Fritsch Geld in einen Neustart von Jet Airways? Ein Mitstreiter erklärt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nicht viele haben wohl damit gerechnet. Doch Jet Airways kehrt zurück. Ein Konsortium, bestehend  aus der Finanzgesellschaft Kalrock Capital des deutschen Investors Florian Fritsch und dem indischstämmigen Investor Murari Lal Jalan, haben die insolvente indische Fluggesellschaft gekauft.

«Es ist eine symbolträchtige Marke», begründet Kalrock-Aufsichtsrat Manoj Narender Madnani gegenüber aeroTELEGRAPH den Kauf. Zudem sei der indische Markt von seiner Größe her attraktiv. Schon 2025 wird er  mit 572 Millionen Passagieren jährlich - so die Prognose der Iata vor der Pandemie - der drittgrößte der Welt sein.

Langstreckenflüge anbieten

Angst vor der knallharten Konkurrenz in Indien hat Madnani nicht. «Jedes Unternehmen ist anders», sagt er. So werde die neue Jet Airways von Anfang an Langstreckenflüge anbieten und sich so von den Mitbewerbern unterscheiden.

Die meisten indischen Anbieter fliegen bisher im Inland, zu regionalen Zielen und mitunter in die Golfregion, wo viele Inder arbeiten. Spicejet beginnt im Dezember mit ersten Flügen nach London und Vistara geht ebenfalls auf die Langstrecke.  Indigo will das erst später mit Airbus A321 XLR tun.

Gründer von Jet Airways nicht mit dabei

Hier sieht Madnani Chancen. Durch den Verkauf der alten Flieger und der Beschaffung neuer kann die neue Jet Airways eine attraktive Kostenbasis bekommen. Die Fluggesellschaft werde eine «beträchtliche» Größe haben, sagt er.

Und eines stellt Madnani auch noch klar: Der ehemalige Besitzer und Gründer Naresh Goyal ist nicht Teil des Konsortiums.

Mehr zum Thema

Florian Fritsch, Boeing 737 von Jet Airways: Der Schwabe stieg vom Rettungssanitäter zum Investor auf und wird jetzt Airline-Eigentümer.

Deutscher Investor schnappt sich Jet Airways

Airbus A330 von Jet Airways: Vier Interessenten wollen auf Überreste bieten.

Überreste von Jet Airways trotz Corona begehrt

Modell einer Boeing 777 von Jet Airways: Richtig heben die Flieger nicht mehr so bald ab.

Jet Airways stellt den Betrieb ein

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack