Boeing 737 von Jet Airways: Die Airline soll eine «beträchtliche» Größe bekommen.

Florian FritschWas der deutsche Investor mit Jet Airways vorhat

Warum investiert der deutsche Investor Florian Fritsch Geld in einen Neustart von Jet Airways? Ein Mitstreiter erklärt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nicht viele haben wohl damit gerechnet. Doch Jet Airways kehrt zurück. Ein Konsortium, bestehend  aus der Finanzgesellschaft Kalrock Capital des deutschen Investors Florian Fritsch und dem indischstämmigen Investor Murari Lal Jalan, haben die insolvente indische Fluggesellschaft gekauft.

«Es ist eine symbolträchtige Marke», begründet Kalrock-Aufsichtsrat Manoj Narender Madnani gegenüber aeroTELEGRAPH den Kauf. Zudem sei der indische Markt von seiner Größe her attraktiv. Schon 2025 wird er  mit 572 Millionen Passagieren jährlich - so die Prognose der Iata vor der Pandemie - der drittgrößte der Welt sein.

Langstreckenflüge anbieten

Angst vor der knallharten Konkurrenz in Indien hat Madnani nicht. «Jedes Unternehmen ist anders», sagt er. So werde die neue Jet Airways von Anfang an Langstreckenflüge anbieten und sich so von den Mitbewerbern unterscheiden.

Die meisten indischen Anbieter fliegen bisher im Inland, zu regionalen Zielen und mitunter in die Golfregion, wo viele Inder arbeiten. Spicejet beginnt im Dezember mit ersten Flügen nach London und Vistara geht ebenfalls auf die Langstrecke.  Indigo will das erst später mit Airbus A321 XLR tun.

Gründer von Jet Airways nicht mit dabei

Hier sieht Madnani Chancen. Durch den Verkauf der alten Flieger und der Beschaffung neuer kann die neue Jet Airways eine attraktive Kostenbasis bekommen. Die Fluggesellschaft werde eine «beträchtliche» Größe haben, sagt er.

Und eines stellt Madnani auch noch klar: Der ehemalige Besitzer und Gründer Naresh Goyal ist nicht Teil des Konsortiums.

Mehr zum Thema

Florian Fritsch, Boeing 737 von Jet Airways: Der Schwabe stieg vom Rettungssanitäter zum Investor auf und wird jetzt Airline-Eigentümer.

Deutscher Investor schnappt sich Jet Airways

Airbus A330 von Jet Airways: Vier Interessenten wollen auf Überreste bieten.

Überreste von Jet Airways trotz Corona begehrt

Modell einer Boeing 777 von Jet Airways: Richtig heben die Flieger nicht mehr so bald ab.

Jet Airways stellt den Betrieb ein

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin