Airbus A350 von Qatar Airways: Bald öfter in Deutschland zu sehen.

LiberalisierungWas das EU-Abkommen Qatar Airways in Deutschland ermöglicht

Die Golfairline fliegt öfter nach München. Das kürzlich in Kraft getretene Luftverkehrsabkommen zwischen der EU und Katar erlaubt Qatar Airways aber noch viel mehr Flüge nach Deutschland.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zwei deutsche Städte stehen schon lange auf der Wunschliste von Akbar Al Baker. «Wir wollen zwei neue Ziele in unseren Flugplan aufnehmen: Düsseldorf und Hamburg», sagte der Chef von Qatar Airways vor drei Jahren im Interview mit aeroTELEGRAPH. Man wolle je einen Flug pro Tag zu den beiden deutschen Destinationen durchführen. Beide Flughäfen hätten auch darum gebeten.

Doch die Fluggesellschaft durfte keine weiteren Strecken in den Flugplan aufnehmen, da Deutschland dies auf Druck von Lufthansa nicht zuließ. Und so blieb es für Qatar Airways bei Berlin, Frankfurt und München. Doch vergangene Woche haben die Europäische Union und Katar ein Luftverkehrsabkommen unterzeichnet. Es ist unmittelbar in Kraft getreten.

Von 35 Flügen auf beliebig viele

Damit darf die Nationalairline des Emirats theoretisch ab sofort von Doha aus jedes Ziel in der Union unbeschränkt mit Passagieren und Fracht anfliegen. Fünf Länder haben sich allerdings Übergangsregelungen ausbedungen, neben Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden ist das auch Deutschland. Sie öffnen ihre Märkte schrittweise, bis im Winterflugplan 2024/25 die volle Liberalisierung greift.

Für Deutschland bedeutet dies, dass Qatar Airways schon ab Ende Oktober zu den bisher erlaubten 35 wöchentlichen Passagierflügen 21 zusätzliche durchführen darf – je sieben mehr nach Frankfurt, nach München und zur Gesamtheit der restlichen Flughäfen. Im Winter 2022/23 folgen nochmals insgesamt neun weitere, 2023/24 dann zusätzliche zwölf (immer gleichmäßig aufgeteilt auf Frankfurt, München und Restdeutschland). Ab Ende Oktober 2024 kann die Golfairline dann Deutschland beliebig oft ansteuern.

Zuerst Wiederausbau in München

Bei der Fracht steigt die Zahl der erlaubten wöchentlichen Flüge nach Deutschland von 10 auf 14 und bis im Winter 2023/24 auf 21. Danach wird auch der Cargomarkt ganz freigegeben. Die Flüge dürfen von der EU aus auch zu Zielen in anderen Ländern weitergeführt werden.

Diese Möglichkeiten schöpft Qatar Airways vorerst allerdings nicht aus. Dennoch erhöht die Golfairline in den kommenden Wochen ihr Angebot in Deutschland, das in der Corona-Krise reduziert worden war. Ab dem 13. Dezember 2021 verbindet sie München statt bisher ein Mal dann zwei Mal täglich mit dem Hamad International Airport in Doha. Neu gibt es einen Morgen- (9:20 Uhr) und einen Nachmittagsflug (15:20 Uhr).

Das Luftverkehrsabkommen zwischen der EU und Katar können Sie hier herunterladen.

Mehr zum Thema

Keine andere Airline hat sich so laut über den A380 beschwert wie Qatar Airways - und ihn dann nach der Pandemie doch zurück in den Betrieb geholt. 2022 bestellte Qatar Airways 34 Boeing 777-8 F, reduzierte aber im Gegenzug ihre frühere Order von 60 Boeing 777X der Passagierversion um 20 Exemplare auf 40.

In neun Wochen fliegt Qatar Airways wieder mit Airbus A380

Akbar Al Baker: «Ich war überrascht, dass American Airlines Teil der Bewegung gegen uns war.»

«Wir wollen Lufthansa nicht schaden»

Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker im Airbus A350-1000: Erstkunde.

Warum der Streit mit Qatar Airways so heikel für Airbus ist

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil