So sieht ein Beispielset der Kleidung aus, die man sich leihen kann.

Neues Angebot von Japan AirlinesWarum packen, wenn die Airline einen einkleidet?

Packmuffel aufgehorcht - ein neuer Service von Japan Airlines liefert Kleidung direkt ins Hotel und holt sie wieder ab. Die Airline hofft, dass das den Kerosinverbrauch senkt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

So schön es ist, zu verreisen – es gibt diesen einen Aspekt, den ziemlich viele Menschen hassen - das Packen. Wer mit Japan Airlines verreist und ein ganz schlimmer Packmuffel ist, hat jetzt allerdings die Option, zumindest etwas weniger Zeit mit Packen zu verbringen.

Die Airline vermietet Kleider an Reisende, die nicht oder wenig packen wollen. «Any Wear, Anywhere» heißt das Programm. Auf der Webseite können Reisende verschiedene Kategorien und Zusammenstellungen von Kleidungsstücken auswählen. Dabei gibt es die Möglichkeiten von Casual und Smart Casual, Sommer oder Winter und natürlich verschiedene Größen.

Lieferung und Abholung

Bei der Ankunft in Japan wird die Kleidung dann direkt ins Hotel geliefert. Man kann sie höchstens für zwei Wochen nutzen, spätestens dann werden die Kleider wieder abgeholt. Waschen oder bügeln muss man die Kleider nicht, das übernimmt Any Wear, Anywhere (auch wenn die Kleidung auf den Bildern der Webseite nicht unbedingt gebügelt aussieht). Der Service kostet umgerechnet etwa 35 Euro. Er ist ab sofort und zunächst bis Ende Juli 2024 verfügbar.

Das Ziel ist nicht zwingend, dass die Reisenden kein Gepäck aufgeben. Schließlich vermietet die Airline keine Unterwäsche. Vielmehr will die Airline testen, ob es so möglich ist, zumindest etwas leichteres Gepäck mitzunehmen. Sie argumentiert, dass so weniger Kerosin verbraucht wird, was schließlich zu weniger Emissionen führt und natürlich auch weniger Kosten verursacht.

Emissionen reduzieren

Laut Japan Airlines könnte das Fliegen mit zehn Kilogramm weniger Gewicht im Gepäck einer Person zu einer Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 7,5 Kilogramm führen. Auch bei der gemieteten Kleidung achtet die Fluglinie auf Nachhaltigkeit Alle zur Miete verfügbaren Kleidungsstücke sind entweder gebraucht oder stammen aus überschüssigen Bekleidungsbeständen von Herstellern.

Es ist nicht die erste ungewöhnliche Maßnahme zur CO2-Reduktion, welche die Airline anwendet.  Die Fluggesellschaft bittet ihre Fluggäste auch, auf ihre Bordmahlzeit zu verzichten. Die Begründung: Es sei die ethische Wahl. Die Japaner nennen den Service JAL Ethical Choice Meal Skip Option.

Mehr zum Thema

Bordverpflegung in der Economy Class: Japan Airlines bietet die Option, das Bordessen abzubestellen.

Japan Airlines sagt: Bitte nichts essen!

Becher von Twiice: Wohl bekomms.

Passagiere dürfen jetzt ihre Becher essen

Warum Plastik an Bord auch Vorteile hat

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies