So sieht ein Beispielset der Kleidung aus, die man sich leihen kann.

Neues Angebot von Japan AirlinesWarum packen, wenn die Airline einen einkleidet?

Packmuffel aufgehorcht - ein neuer Service von Japan Airlines liefert Kleidung direkt ins Hotel und holt sie wieder ab. Die Airline hofft, dass das den Kerosinverbrauch senkt.

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So schön es ist, zu verreisen – es gibt diesen einen Aspekt, den ziemlich viele Menschen hassen - das Packen. Wer mit Japan Airlines verreist und ein ganz schlimmer Packmuffel ist, hat jetzt allerdings die Option, zumindest etwas weniger Zeit mit Packen zu verbringen.

Die Airline vermietet Kleider an Reisende, die nicht oder wenig packen wollen. «Any Wear, Anywhere» heißt das Programm. Auf der Webseite können Reisende verschiedene Kategorien und Zusammenstellungen von Kleidungsstücken auswählen. Dabei gibt es die Möglichkeiten von Casual und Smart Casual, Sommer oder Winter und natürlich verschiedene Größen.

Lieferung und Abholung

Bei der Ankunft in Japan wird die Kleidung dann direkt ins Hotel geliefert. Man kann sie höchstens für zwei Wochen nutzen, spätestens dann werden die Kleider wieder abgeholt. Waschen oder bügeln muss man die Kleider nicht, das übernimmt Any Wear, Anywhere (auch wenn die Kleidung auf den Bildern der Webseite nicht unbedingt gebügelt aussieht). Der Service kostet umgerechnet etwa 35 Euro. Er ist ab sofort und zunächst bis Ende Juli 2024 verfügbar.

Das Ziel ist nicht zwingend, dass die Reisenden kein Gepäck aufgeben. Schließlich vermietet die Airline keine Unterwäsche. Vielmehr will die Airline testen, ob es so möglich ist, zumindest etwas leichteres Gepäck mitzunehmen. Sie argumentiert, dass so weniger Kerosin verbraucht wird, was schließlich zu weniger Emissionen führt und natürlich auch weniger Kosten verursacht.

Emissionen reduzieren

Laut Japan Airlines könnte das Fliegen mit zehn Kilogramm weniger Gewicht im Gepäck einer Person zu einer Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 7,5 Kilogramm führen. Auch bei der gemieteten Kleidung achtet die Fluglinie auf Nachhaltigkeit Alle zur Miete verfügbaren Kleidungsstücke sind entweder gebraucht oder stammen aus überschüssigen Bekleidungsbeständen von Herstellern.

Es ist nicht die erste ungewöhnliche Maßnahme zur CO2-Reduktion, welche die Airline anwendet.  Die Fluggesellschaft bittet ihre Fluggäste auch, auf ihre Bordmahlzeit zu verzichten. Die Begründung: Es sei die ethische Wahl. Die Japaner nennen den Service JAL Ethical Choice Meal Skip Option.

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