Boeing 777 von Air Bridge Cargo: Größter zweistrahliger Frachter der Welt.

Tochter von Volga-DneprAir Bridge Cargo holt brandneue Boeing 777 F aus der Wüste

Gleich nach der Auslieferung im August hat die russische Frachtairline ihre einzige Boeing 777F in Dubai stillgelegt. Der fabrikneue Frachter trat nun seinen Dienst an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Ihr Erstflug führte auf den Parkplatz. Ende August übernahm Air Bridge Cargo erstmals eine Boeing 777 F. Die angeschlagene Tochter der russischen Frachtgruppe Volga-Dnepr flog den Jet direkt nach Dubai, wo der Jet bis Anfang Dezember parkte.

Seit Mittwoch (16. Dezember) steht die Boeing 777 F im Dienst bei Air Bridge Cargo. Der Frachter ist in Moskau stationiert. Von Russlands Hauptstadt führten erste Flüge nach Incheon in Südkorea sowie nach Frankfurt. Die Boeing mit dem Kennzeichen VQ-BAO ist bisher das einzige bestellte Exemplar von Air Bridge Cargo.

Volga Dnepr fehlen acht Antonov An-124

Erst kürzlich habe der Typ eine Zulassung der russischen Luftfahrtbehörde erhalten, schreibt die Airline in einer Mitteilung. Bereits im August wurde beschlossen, die Boeing 777F wieder auszumotten. Zuvor war im Frühjahr um die Auslieferung ein Streit zwischen Boeing und Volga-Dnepr entbrannt. Wie es mit den Auslieferungen weiterer Boeing 777 F an die Volga-Dnepr-Gruppe weitergeht, ist unklar - einst plante der Konzern die Einflottung von 29 Exemplaren.

Die nachträgliche Einflottung der bisher einzigen Boeing 777F kommt zu einem gelegenen Zeitpunkt. Im November brachen der Volga-Dnepr-Gruppe erhebliche Kapazitäten weg: Nach der Notlandung einer Antonov An-124 wegen Triebwerksschaden muss die Mutterairline alle acht An-124 am Boden lassen.

Mehr zum Thema

ATR-72-600 F von Fedex: Der amerikanische Logistikriese hat 30 Exemplare bestellt und hält 20 Optionen.

Fedex übernimmt ersten ATR-Frachter

ATR 72-500 von Canaryfly: Die kanarische Fluglinie betreibt den Turboprop bisher nur als Passagierflieger.

Kleine Kanaren-Airline holt sich ATR-Frachter

Airbus A321 von Vallair beim Umbau zum Frachter: Neuer Wettbewerber.

Neue US-Airline bekommt A321-Frachter im Sommer

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack