Antonov An-124 von Volga-Dnepr: Wird vorerst gegroundet.

Nach UnfallVolga-Dnepr beordert alle An-124 zu Boden

Eine Antonov An-124 von Volga-Dnepr musste mit einem Triebwerksschaden notlanden. Jetzt zieht die Frachtfluggesellschaft Konsequenzen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Am 13. November musste eine Antonov An-124 von Volga-Dnepr nach dem Start in Novosibirsk nach einem Triebwerksschaden umdrehen und eine Notlandung hinlegen. Abgerissene Teile durchschlugen Rumpf und Kabelstränge. Die 14 Crew-Mitglieder, die mit dem Frachter eigentlich Autoteile nach Wien fliegen sollten, blieben unverletzt.

Volga-Dnepr zieht nun Konsequenzen aus dem Unfall. Wie das Portal The Loadstar berichtet, hat die russische Frachtfluggesellschaft beschlossen, ihre acht Antonov An-124, die sich derzeit im Betrieb befinden, vorerst nicht mehr abheben zu lassen. Darüber hat die Airline laut dem Bericht die russischen Behörden im einem Schreiben informiert.

«Sicherheit ist wichtiger»

«Das ist eine gut durchdachte Entscheidung», zitiert das Magazin Volga-Dneprs Kommerzchef Konstantin Vekshin. «Wir wollen vorausschauend und präventiv handeln.» Man arbeite derzeit mit den Kunden daran, Lösungen zu finden. Man bedauere, dass es zu Verzögerungen komme könne, aber «Sicherheit ist wichtiger».

Als mögliche Alternativen für die Kunden nennt Vekshin ein Ausweichen auf Boeing 747. Solche Flieger betreibt etwa Volga-Dnepr-Tochter Air Bridge Cargo. Auch der einstige Partner und heutige Rivale Antonov Airlines könnte womöglich aushelfen, so der Manager. Allerdings empfiehlt er den Ukrainern auch, die eigenen An-124 zu überprüfen.

Triebwerke aus der Ukraine

Einen Zeitplan wollte Vekshin nicht nennen. Zuerst einmal müsse man von den russischen Behörden und vom Triebwerkshersteller hören, «was unserer Meinung nach überfällig ist». Eine sehr gründliche Untersuchung sei nötig. «Hoffentlich wird das eine Sache von Wochen», so Vekshin. Wichtiger seien aber möglichst genaue Resultate.

Volga-Dnepr hat rund 60 Triebwerke für ihre An-124 und alle müssen nun überprüft werden. Sie stammen vom ukrainischen Hersteller Motor Sich. Die politischen Spannungen zwischen der Ukraine und Russland sieht Vekshin allerdings nicht als Risiko an: «Die öffentliche Sicherheit und Lufttüchtigkeit gehen über Politik hinaus.»

Mehr zum Thema

Antonov An-124 hatte wenig Zeit für Landung

Antonov An-124 hatte wenig Zeit für Landung

Kurz nach der Notlandung: Schäden am Rumpf (rechts).

An-124 bricht Flug nach Wien ab und überschießt Piste

Antonov An-124 von Volga-Dnepr: Kanada hat ein Exemplar konfisziert und will das Geld aus dem Verkauf für den Wiederaufbau der Ukraine nutzen.

Volga-Dnepr will jetzt 100 Millionen Dollar von Kanada

Antonov An-124: Spezialistin für übergroße und schwere Fracht.

Airbus leitet europäische Suche nach Alternative für Antonov An-124

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack