Die ehemalige D-ALPB: Die Air-Berlin-Maschine wird zur G-VMIK.

Dreamliner-ProblemeVirgin muss sich mit Jets von Air Berlin behelfen

Jetzt ist klar, warum sich Virgin Atlantic drei Airbus A330 von Air Berlin holt. Grund sind die Probleme mit den Triebwerken der Dreamliner.

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Diverse Fluggesellschaften haben in den letzten Monaten über Probleme mit den Triebwerken ihrer Dreamliner geklagt. Bei den Motoren vom Typ Rolls-Royce Trent 1000  kam es zu vorzeitigen Verschleißerscheinungen. Das machte zusätzliche Inspektionen und Wartungsarbeiten nötig.

Teilweise mussten die Triebwerke sogar ganz ersetzt werden. Das führte wiederum zu Verspätungen und Flugausfällen. Betroffen davon war auch Virgin Atlantic. Die britische Fluglinie musste einige ihrer Boeing 787-9 für längere Zeit außer Betrieb setzen, um sie zu warten.

Mehr Widerstandsfähigkeit

Hinzu kommt, dass Rolls-Royce mit der Lieferung neuer Triebwerke in Verzug geraten ist, wie Flightglobal schreibt. Es gebe eine «branchenweite Knappheit an Rolls-Royce-Trent-1000-Motoren», so Operativchef Phil Maher zum Fachmagazin. Das heißt: Die Airline hat nicht genug Flieger.

Um sich zu behelfen, least Virgin Atlantic vier Airbus A330. Man wolle so für «mehr Widerstandsfähigkeit» in der Flotte sorgen, so Maher. Drei der Langstreckenflieger stammen aus den Beständen der ehemaligen Air Berlin. Es sind die ehemaligen D-ALPA, D-ALPB und D-ALPF.

Umrüstung in Zürich

Die drei A330-200 von Air Berlin wurden in den vergangenen Wochen von SR Technics in Zürich für den neuen Besitzer bereit gemacht. Dort wurden neun weitere A330 hergerichtet, die unter anderem an Wamos Air gingen.

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