Trent 1000 TEN am Testflugzeug: Die neueste Version des Rolls-Royce-Triebwerks.

Gefahr durch KorrosionAirlines müssen Rolls-Royce-Triebwerk ersetzen

Einzelne Bestandteile des Triebwerks Rolls-Royce Trent 1000 nutzen schneller ab als erwartet. Nun hat die europäische Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa reagiert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Probleme mit den Rolls-Royce Trent-1000-Triebwerken reißen nicht ab. Mit einer dringenden Sicherheitsanweisung reagierte die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa nun auf bereits seit längerem bekannt gewordene Probleme mit der Lebensdauer einzelner Komponenten des Motors. Die Anweisung der Behörde bezieht sich auf rund 15 Triebwerke mit spezifischen Seriennummern.

Sind bei einem Flugzeug beide Triebwerke in der Easa-Anweisung aufgelistet, so müssen die Fluggesellschaften eines davon ersetzen. Damit soll das Risiko reduziert werden, dass beide Triebwerke während eines Flugs ausfallen. Laut der Easa sind primär Triebwerke von Boeing 787 betroffen. Bereits im August informierte Hersteller Rolls-Royce, dass es bei rund 400 bis 500 Triebwerke des Typs Trent 1000 Probleme mit der Lebensdauer einzelner Komponenten gebe.

Dreamliner-Triebwerke betroffen

Zuvor hatten Air New Zealand, British Airways, Virgin Atlantic und die japanische ANA All Nippon Airways von Problemen mit den Triebwerken berichetet. Die dadurch verursachten zusätzlichen Inspektionen und Wartungsarbeiten führten zu Verspätungen und Flugausfällen. Die Airlines sagten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters allerdings, dass keines ihrer Flugzeuge mit den in der Easa-Anweisung aufgelisteten Triebwerken ausgestattet sei. Ein Boeing-Sprecher wollte diesbezüglich gegenüber der Nachrichtenagentur keine Stellung nehmen.

Die Trent 1000-Triebwerke von Rolls-Royce kamen zum ersten Mal im Jahr 2011 auf Boeing 787-8 Dreamlinern zum Einsatz. Die neueste Version Trent 1000 TEN wurde im November 2017 in Betrieb genommen. Sie kommt in Boeing 787 Dreamlinern von Air New Zealand, Norwegian und der Singapore-Tochter Scoot zum Einsatz. Von letzteren gibt es noch keine Stellungnahme.

Mehr zum Thema

Airbus A330 Neo verspätet sich - ein wenig

Airbus A330 Neo verspätet sich - ein wenig

Triebwerk GEnx-1B PIP2: Gefahr der Vereisung.

Behörde verlangt dringend Dreamliner-Anpassung

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

ticker-boeing-1

Boeing erhält Milliardenauftrag für neuen US-Navy-Kampfjet F/A-XX

Video

Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies