Visualisierung einer 737 Max 7 in der Businessjet-Version BBJ: Wann darf sie wieder fliegen?

KrisenfliegerVIP-Kunde ordert 737 Max und Boeing hofft auf mehr

Ein Auftraggeber zeigt sein Vertrauen in die gegroundete 737 Max. Er hat ein Exemplar als Business- oder VIP-Jet bestellt. Boeing gibt sich zuversichtlich für weitere Verkäufe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Boeing hat im September Bestellungen für 25 Flugzeuge erhalten. 15 davon sind Tanker für die U.S. Air Force. Dazu kam eine Order über acht 787-10 von Air New Zealand und ein Auftrag über eine 767-300 in der Frachtversion von einem nicht genannten Kunden. Die spannendste Bestellung stammt aber von einem ebenfalls anonymen Käufer, der aus dem Bereich Businessjet-/VIP-Kunde kommt: Es ist eine Boeing 737 Max. Der unbekannte Auftraggeber zeigt mit der Order Vertrauen in das seit März gegroundete Modell.

Tatsächlich ist es aber nicht die erste Max-Bestellung, seitdem der Flieger am Boden ist. Schon im April sicherte sich ein nicht genannter Kunde vier 737 Max. Dagegen ist die Absichtserklärung von IAG über 200 Boeing 737 Max, die der Luftfahrtkonzern im Juni abgegeben hatte, noch nicht zur festen Order geworden und in die Bücher eingegangen.

Gespräch «weit fortgeschritten»

Allerdings gibt sich Boeing optimistisch für weitere Verkäufe, und das gerade aufgrund der Absichtserklärung des britischen Luftfahrtriesen. So zitiert die Zeitung The National Boeings Verkaufschef Ihssane Mounir, mit den Wort, man führe zurzeit mit einer Reihe von Airlines Gespräche, die «ziemlich weit fortgeschritten» seien im Hinblick auf den Kauf von 737 Max. Der Deal mit IAG habe dabei definitiv für Aufmerksamkeit gesorgt.

IAG-Chef Willie Walsh hatte im Juni bei der Paris Air Show verkündet, 200 Boeing 737 Max ordern zu wollen. Einen Monat zuvor hatte er im Interview mit aeroTELEGRAPH erklärt, dass die Flieger sowohl für Vueling als auch für British Airways geeignet wären. Die unterzeichnete Absichtserklärung bezog sich auf 737-8 und 737-10, ohne dass eine Aufteilung auf die Varianten genannt wurde. Während Walsh von einer «großartigen Ergänzung für die Flotte von IAG» sprach, spekulierte die Branche schon, wie hoch Boeings Rabatte für diesen auch symbolischen so wichtigen Vertrauensbeweis in den Flieger sein mögen.

Airlines offenbar zufrieden

Mittlerweile steht Boeing davor, die Änderungen an der Flugsteuerung der 737 Max den Luftfahrtbehörden weltweit vorzulegen, allen voran der FAA in den USA. «Die Software ist fertig», so Mounir. Man teste sie und arbeite mit den Behörden daran, dass sie richtig implementiert werde. Boeings Verkaufschef erklärte weiter: «Jede einzelne Fluggesellschaft, mit der wir gesprochen haben, ist zufrieden mit dem, was wir im Hinblick auf die Sicherheit am Flugzeug getan haben in Sachen Software und technische Änderungen.» Nun müsse man das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückgewinnen.

Mehr zum Thema

Boeing liefert immer weniger Jets aus

Boeing liefert immer weniger Jets aus

Produktion der 737 Max: Steht seit Januar still.

Sparte Boeing bei der 737 Max auf Kosten der Sicherheit?

Infos für die Passagiere zu 737 NG und 737 Max: Rückblickend fühlen sich die Piloten über die Unterschiede nicht ausreichend informiert.

Southwest-Piloten klagen gegen Boeing

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack