Lizenz suspendiertGlobal Air darf nicht mehr starten

Die Besitzerin der in Havanna abgestürzten Boeing 737 wird unter die Lupe genommen. Die mexikanischen Behörden haben die Lizenz von Global Air suspendiert.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Dirección General de Aeronáutica Civil DGAC fackelte nicht lange. Nach dem Absturz einer Boeing 737-200 am vergangenen Freitag in Havanna hat die mexikanische Luftfahrtbehörde Global Air die Lizenz am Montag (21. Mai) vorübergehend entzogen. Die Fluggesellschaft ist Eigentümerin der abgestürzten Maschine und hatte den Flug für Cubana de Aviación durchgeführt. Zuletzt waren schwere Vorwürfe wegen Sicherheitsverstößen gegen sie laut geworden.

Global Air – der offizielle Name der Firma lautet Aerolíneas Damojh – wird nun genau unter die Lupe genommen. So will die Behörde sicherstellen, dass die Fluggesellschaft alle Vorschriften einhält. Zudem sollen Unterlagen zusammengestellt werden, die bei der Aufklärung des Unglückes helfen können. Die Airline wurde zuletzt im November 2017 testiert, ihre Flieger durchliefen im August und Dezember letzten Jahres die letzten großen Checks.

Eigentlich viel Erfahrung

Das Unternehmen wurde 1990 gegründet. Global Air ist im Charter- und Wet-Lease-Geschäft tätig. Ihre Flotte besteht nach dem Unglück noch aus drei Boeing 737-200 (zwischen 30 und 43 Jahre alt) und einer Boeing 737-500 (27 Jahre). Die Lizenz wurde bereits zwei Mal temporär entzogen, weil es Bedenken wegen mangelnder Sicherheit gegeben hatte. Zuletzt war das 2013 passiert. Die Zahl der Todesopfer des Absturzes ist inzwischen auf 111 Menschen gestiegen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Global Air war in Guyana gesperrt

Boeing 737 von Global Air war in Guyana gesperrt

ticker-cubana

Cubana de Aviación setzt bei Frankfurt-Flügen auf Airbus A330 von Plus Ultra

Ilyushin Il-96 von Cubana de Aviación: Fliegt nicht mehr nach Argentinien.

Cubana bekommt kein Kerosin und muss Route nach 39 Jahren einstellen

Die llyushin Il 96-300 nach der Rückkehr in Havanna: In Russland gewartet

Auch Cubanas Ilyushin Il-96 ist aus Russland zurück

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin