Nach TerrorFlughafen Brüssel bleibt noch länger geschlossen

Der Flughafen Brüssel bleibt nach dem Terroranschlag weiterhin geschlossen. Fluggesellschaften annullieren ihre Flüge oder weichen an andere Airports aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Noch immer sichern die belgischen Ermittler in der Abflugshalle des Flughafens Brüssel Spuren. Die Forensiker suchen weitere Hinweise zu den Hintergründen und Drahtziehern des Bombenschlags vom Dienstag (22. März). 13 Menschen starben beim Attentat, für das die islamistische Terrororganisation Daesh die Verantwortung übernahm. 21 weitere kamen bei einem Anschlag in der Brüsseler U-Bahn um.

Weil die Polizei das Gebäude nicht freigibt, kann der Brussels Airport auch noch nicht sagen, wann er den Betrieb wieder aufnehmen kann. «Wir haben derzeit keinen Zugang», schreibt der Flughafen auf seiner Webseite. Daher könne man auch den Schaden am Terminal nicht abschätzen. Und nur wenn das möglich sei, könne man auch sagen, wann der Flughafen den Betrieb wieder aufnehmen könne. Bis Dienstag* werden deshalb sicher keine Flüge mehr in Zaventem abgefertigt.

Antwerpen, Lüttich, Ostende

Viele Flüge nach Brüssel bleiben daher bis auf weiteres gestrichen. Lufthansa annullierte alle Flüge nach Brüssel. Sie führt derzeit nur zwei Verbindungen ab München nach Lüttich durch. Swiss und Austrian Airlines haben alle Flüge annulliert. Easyjet leitet alle Flüge ins französische Lille um. Ryanair fliegt momentan nur Charleroi an

Die belgischen Fluglinien versuchen, ihr Programm über andere Flughäfen durchzuziehen. Brussels Airlines fliegt das Europa-Programm ab Antwerpen und Lüttich. Langstrecken werden nach Frankfurt und Zürich umgeleitet. Die Tui-Airline Jetairfly weicht vor allem nach Ostende, aber auch Charleroi aus. Thomas Cook Airlines operiert ab Lüttich.

* Ergänzung vom 26. März: Die Sperrung wurde verlängert auf jetzt neu bis mindestens Dienstag 29. März. Gestern war noch von Sonntag die Rede.

Mehr zum Thema

ticker-brussels-airlines

Flughafen Brüssel testet mobile SAF-Mischanlage

ticker-bruessel

Flughafen Brüssel renoviert Sheraton Hotel umfassend

ticker-bruessel

Flughafen Brüssel testet autonomen Elektro-Schlepper

ticker-bruessel

Flughafen Brüssel baut Schallschutzanlage für Triebwerkstests

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier