Entwickelt wird die Dassault Rafale F5 auf Betreiben der französischen Streitkräfte. Sie könnte bereits 2034 startklar sein. Exporte würden 2035 folgen. Die F5 soll leistungsfähigere Sensoren, ein neues Radar und elektronische Kampfführung, neuartige Waffen sowie eine stärkere Vernetzung mit anderen Systemen erhalten. Auch für Frankreichs nukleare Abschreckung ist ihr eine zentrale Rolle zugedacht: Sie soll die künftige französische Hyperschallrakete ASN4G tragen.
Dassault F5 mit Loyal Wingman
Doch die Dassault Rafale F5 soll künftig nicht allein in den Einsatz ziehen. Frankreich entwickelt sie als vernetzten, durch KI unterstützten Kampfjet, der gemeinsam mit einer unbemannten, schwer erkennbaren Drohne operieren soll. Dieser Loyal Wingman wird der bemannten Rafale vorausfliegen, die feindliche Luftabwehr aufspüren und bekämpfen. Kooperationen mit ausländischen Partnern sind laut Trappier noch nicht vorgesehen.
Nach dem Scheitern des deutsch-französisch-spanischen FCAS-Kampfjetprojekts im Juni gewinnt die Rafale F5 damit für Frankreich wieder an Bedeutung. Statt auf ein gemeinsames europäisches Kampfflugzeug richtet Paris den Blick nun umso stärker auf die nächste Stufe seines eigenen Jets. Voilà!