Airbus A340 von Swiss: Ab Sommer mitunter mit Verstärkung von Lufthansa unterwegs.

KonditionenVerstärkung von Lufthansa sorgt bei Swiss für Ärger

Die Schweizer Fluglinie heuert temporär Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa an, weil sie selbst zu wenige hat. Die Bezahlung sorgt bei einigen Swiss-Kabinenangestellten für Ärger.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Das Arbeitsklima bei Swiss ist seit Monaten angespannt. Nach dem Abbau von 1700 Vollzeitstellen müssen die verbliebenen Angestellten oftmals mehr leisten – und das mitunter für weniger Geld. Das sorgt bei vielen für Frust.

Auch das Kabinenpersonal ist unzufrieden. Denn Swiss hat aktuell trotz Entlastungsmaßnahmen wie Flugplanausdünnung oder Servicereduzierung noch immer zu wenig Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter. Um das Problem weiter zu entschärfen, werden ab Juli rund 70 fliegende Kolleginnen und Kollegen von Lufthansa für neun Monate bei der Schweizer Nationalairline aushelfen und auf Kurz- und Langstrecken eingesetzt.

Lufthansa-Kolleg:innen im Vorteil?

«Wir haben bereits erste Bewerbungen erhalten», so ein Sprecher von Swiss. Die Übergangslösung hat die Fluggesellschaft mit der Kabinengewerkschaft Kapers abgesprochen. Dennoch sorgt sie bei Swiss-Kabinenpersonal für Ärger.

Denn in den Augen einiger Swiss-Kabinencrews wird die Verstärkung aus Deutschland besser behandelt als sie selbst. Der eigene Lohn reiche kaum zum Leben, heißt es beispielsweise, oder ohne Zweitjob ginge es nicht mehr. Da stoßen die Konditionen für die Verstärkung aus Deutschland einigen bei Swiss sauer auf.

Swiss: Gleich-, keine Besserstellung

Die Lufthansa-Flugbegeleitenden erhalten von Swiss für ihren maximal neunmonatigen Einsatz einen Schweizer Arbeitsvertrag, bei dem ihre Dienstjahre angerechnet werden. Zusätzlich wird ihnen ein Zimmer zur Verfügung gestellt und sie bekommen auch eine Sonderzahlung von 500 Franken pro Monat (480 Euro) für «zusätzliche Aufwendungen».

Es handele sich keineswegs um eine Besserstellung der Lufthansa-Kolleginnen und -Kollegen, so ein Swiss-Sprecher, sondern um eine Gleichstellung. «Bei der Berechnung der zusätzlichen Zahlung wurden unter anderem durchschnittliche Krankenversicherungsprämien, Sozialversicherungsabgaben und Reinigungskosten berücksichtigt», erklärt er. Die Bereitstellung einer Unterkunft sei nötig, da es sich um einen befristeten Einsatz handle. «Somit kann nicht vorausgesetzt werden, dass der Wohnsitz in die Schweiz verlegt wird.»

Mehr zum Thema

Swiss-Passagier: Getränke bald von zusätzlichem Kabinenpersonal serviert.

Kabinenpersonal von Lufthansa hilft bei Swiss aus

Flieger von Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss: Im günstigsten Tarif gibt es keinen Wunschsitzplatz mehr.

Auch Austrian und Swiss verlangen Geld für Änderung des Sitzplatzes

Airbus A220 von Swiss: Die Führung der Airline plant eine Prämie.

Swiss plant eigene Corona-Prämie für die Angestellten

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies