Antonov An-28 von Tajik Air: Geeignet für die Berge.

Tajik AirZum 100. Jubiläum gibt gegroundete Airline ihr Comeback - mit einer Antonov An-28

Die tadschikische Nationalairline stellte 2019 den Betrieb ein. Jetzt plant Tajik Air ein Comeback, pünktlich zum 100. Jubiläum.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sie war die achtälteste Airline der Welt. Doch nach 94 Jahren musste Tajik Air im Jahr 2019 den Betrieb einstellen. Der Grund waren finanzielle Schwierigkeiten.

Doch gerade die abgelegenen Regionen Tadschikistans waren eigentlich auf die Dienste der Airline angewiesen. Denn nicht alle Flieger eignen sich zu Starts und Landungen in den Gebirgsregionen. Das hat der Nationalairline jetzt zum Neustart verholfen.

Flüge drei Mal pro Woche geplant

Wie Tajik-Air-Chef Parviz Shodmonzoda dem Portal Asia Plus sagt, plant die Fluggesellschaft wieder reguläre Flüge. Sie führen von der Hauptstadt Dushanbe nach Khorog, der Hauptstadt der autonomen Region Gorno-Badachschan. Drei Mal in der Woche soll eine Antonov An-28 auf der Strecke unterwegs sein.

Das Flugzeug mit der Registrierung EY-28736 flog erstmals im Jahr 1990 für Aeroflot, bevor es 1993 zu Tajik Air wechselte. Dort flog es bis zum Grounding die abgelegenen Ziele an. Der erste Flug nach Wiederauferstehung hätte eigentlich Montag (30. September) um 8:10 Uhr Ortszeit abheben sollen. Doch auch mehrere Stunden später war die An-28 noch nicht in der Luft. Warum, bleibt unklar.

Somon Air hat keine Flieger für die Berge

Tajik Air blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und sollte der Neustart gelingen, wäre er pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum erfolgt. Am. 3. September 1924 gründete die damals noch Zentralregierung in Moskau eine Fluggesellschaft in der damaligen Sowjetrepublik Tadschikistan, die fortan die zentralasiatische Region miteinander verband. 1991 zerfiel die UdSSR und aus der Aeroflot-Tochter wurde die Nationalairline des Staates.

Die selbstständig gewordene Tajik Air war nach KLM, Avianca, Qantas, Aeroflot, CSA Czech Airlines, Finnair und Delta Air Lines die achtälteste Fluggesellschaft der Welt. Doch als sie zunehmend Konkurrenz von der privaten Somon Air bekam, wurde es schwierig. Die übernahm schließlich auch einen großen Teil der Routen der Nationalairline - nur an Flugzeugen fürs Gebirge mangelt es Somon Air noch heute.

Mehr zum Thema

Jet von Tajik Air: Flüge wieder buchbar.

Uralt-Fluglinie Tajik Air meldet sich zurück

Flieger von Tajik Air: Ab sofort am Boden.

Achtälteste Airline der Welt stellt Betrieb ein

Somon Air interessiert sich für Embraer E2 - und erneut für Boeing 737 Max

Somon Air interessiert sich für Embraer E2 - und erneut für Boeing 737 Max

ticker-antonov-airlines

Antonov baut neuen Wartungshangar für An-124 in Leipzig/Halle

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack