Der Moment vor dem Crash: Offenbar versuchten die Piloten die Maschine mit einem Sturzflug zu beschleunigen.

Der fatale Sturzflug der Piloten

Schuld am Unglück einer Boeing 737 in Kasan ist vermutlich ein Pilotenfehler. Ihr Rettungsversuch ging schief. Das vermuten die russichen Behörden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Menschliches Versagen scheint die Ursache für das Flugzeugunglück vom Sonntag (17. November) in Kasan zu sein. Ein technischer Fehler an der Maschine sei nicht entdeckt worden, teilte die russische Luftfahrtbehörde mit. Die Auswertung des Flugschreibers habe ergeben, dass die Piloten die Automatik ausgeschaltet und bei der Landung von Hand die Kontrolle übernommen und sie dann verloren hätten, so Rosawiatsia.

Ein erster Landeanflug der Boeing B737-500 von Tatarstan Airlines war gescheitert, woraufhin die Piloten einen zweiten Versuch starteten. Sie versuchten die Nase des Flugzeugs anzuheben, büßten aber Geschwindigkeit ein. Um wieder Fahrt aufzunehmen, setzten die Piloten bei einer Höhe von 700 Metern zum Sturzflug an. Sie drückten dazu die Steuerkonsole nach vorne und ließen das Flugzeug nahezu senkrecht mit einer Geschwindigkeit von 450 Kilometern pro Stunde auf den Boden zurasen. Dann zogen sie die Nase nicht rechtzeitig wieder hoch, so dass die Boeing 737 ungebremst in den Boden knallte und in Flammen aufging.

Flugzeug hatte bereits 2001 einen Unfall

Der Luftsicherheitsbehörde zufolge hatten beide Piloten mehr als 20 Jahre Flugerfahrung. Die 23 Jahre alte Boeing hatte laut Medien sieben Vorbesitzer. Bereits 2001 kam es in Brasilien zu einem Unfall. Das Flugzeug habe bei einer Untersuchung 2012 aber keine Mängel gezeigt, teilte die Sicherheitsbehörde mit.

Bei dem Unglück waren am Sonntag 44 Passagiere und sechs Crewmitglieder ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich auch der Sohn des Präsidenten der ölreichen Teilrepublik Tatarstan sowie der örtliche Geheimdienstchef.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

ticker-russland

Russland untersagt Pilotinnen und Piloten Aufnahmen aus dem Cockpit

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

ticker-izhavia-1

Russland: Nach Aus von Izhavia übernehmen acht Airlines die Fluggäste

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack