Dreamliner von United: Problemflieger.

United: Neue Dreamliner-Panne

Erst gerade wurden die Boeing B787 wegen Treibstofflecks zur Inspektion beordert. Und schon gibt es ein weiteres Problem mit Boeings Vorzeigeflugzeug.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es war eine überraschende Premiere für den Louis Armstrong New Orleans International Airport. Am Dienstag (4. Dezember) landete mit United-Flug UA1146 erstmals ein Dreamliner auf dem Flughafen. Allerdings wurde er bei ihrer Premiere nicht von einem Willkommenskomitee mit Blasmusikkapelle und rotem Band begrüßt, sondern von Feuerwehr und Notärzten – eine Standardprozedur bei einer Notlandung. Nach Problemen mit der Elektronik hatte die aus Houston kommende Boeing B787 mit Ziel Newark und 184 Menschen an Bord außerplanmäßig in der Stadt im Bundesstaat Louisiana absetzen müssen.

Die Piloten des Fluges erhielten im Cockpit zahlreiche Warnmeldungen, aus denen sie versuchten, einen Sinn zu erkennen. Offenbar mit wenig Erfolg. Sie entschieden sich lieber zu einer Notlandung. Irgendwas stimme nicht im Bereich hinter den Tragflächen, meldeten sie dem Kontrollturm. Hinter welchem Flügel, das wisse man nicht. «Da hinten, wo sich das ganze elektrische Zeug befindet», funkte der Pilot. Aber die Crew blieb ruhig und landete den Jet wenig später sicher in New Orleans.

Ein Generator fiel aus

Einer von sechs Generatoren war auf dem Flug offenbar ausgefallen, wie die Zeitung Seattle Post Intelligencer berichtet. Es war einer der vier, die für die Triebwerke und die Stromversorgung während des Fluges zuständig sind, fanden Ingenieure nach der sicheren Landung des Jets mit heraus. Ein United-Sprecher erklärte gegenüber den Medien, man werde den Generator ersetzen, testen und dann den Jet so schnell wie möglich wieder in die Luft bringen. Erst seit einem Monat stand er überhaupt im Dienst der amerikanischen Airline.

Mit der neusten Sicherheitsanweisung der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA von dieser Woche, die vorschreibt, dass alle Airlines ihre Dreamliner wegen möglicher Treibstofflecks untersuchen müssen, habe das aktuelle Problem nichts zu tun, hieß es von United und Boeing. Auch diese war am Dienstag bekannt geworden. Die Ursachen für den Zwischenfall werden nun eingehend untersucht.

Mehr zum Thema

ticker-united-airlines

United Airlines präsentiert Sonderlackierung auf Embraer E175 für Skigebiete in den USA

ticker-united-airlines

United Airlines kehrt nach Tel Aviv zurück

ticker-united-airlines

United stellt Verbindung New York-Newark - Lima ein

ticker-united-airlines

United Airlines testet Vorbestellung von Essen ans Gate

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack