Dreamliner von United: Problemflieger.

United: Neue Dreamliner-Panne

Erst gerade wurden die Boeing B787 wegen Treibstofflecks zur Inspektion beordert. Und schon gibt es ein weiteres Problem mit Boeings Vorzeigeflugzeug.

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Es war eine überraschende Premiere für den Louis Armstrong New Orleans International Airport. Am Dienstag (4. Dezember) landete mit United-Flug UA1146 erstmals ein Dreamliner auf dem Flughafen. Allerdings wurde er bei ihrer Premiere nicht von einem Willkommenskomitee mit Blasmusikkapelle und rotem Band begrüßt, sondern von Feuerwehr und Notärzten – eine Standardprozedur bei einer Notlandung. Nach Problemen mit der Elektronik hatte die aus Houston kommende Boeing B787 mit Ziel Newark und 184 Menschen an Bord außerplanmäßig in der Stadt im Bundesstaat Louisiana absetzen müssen.

Die Piloten des Fluges erhielten im Cockpit zahlreiche Warnmeldungen, aus denen sie versuchten, einen Sinn zu erkennen. Offenbar mit wenig Erfolg. Sie entschieden sich lieber zu einer Notlandung. Irgendwas stimme nicht im Bereich hinter den Tragflächen, meldeten sie dem Kontrollturm. Hinter welchem Flügel, das wisse man nicht. «Da hinten, wo sich das ganze elektrische Zeug befindet», funkte der Pilot. Aber die Crew blieb ruhig und landete den Jet wenig später sicher in New Orleans.

Ein Generator fiel aus

Einer von sechs Generatoren war auf dem Flug offenbar ausgefallen, wie die Zeitung Seattle Post Intelligencer berichtet. Es war einer der vier, die für die Triebwerke und die Stromversorgung während des Fluges zuständig sind, fanden Ingenieure nach der sicheren Landung des Jets mit heraus. Ein United-Sprecher erklärte gegenüber den Medien, man werde den Generator ersetzen, testen und dann den Jet so schnell wie möglich wieder in die Luft bringen. Erst seit einem Monat stand er überhaupt im Dienst der amerikanischen Airline.

Mit der neusten Sicherheitsanweisung der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA von dieser Woche, die vorschreibt, dass alle Airlines ihre Dreamliner wegen möglicher Treibstofflecks untersuchen müssen, habe das aktuelle Problem nichts zu tun, hieß es von United und Boeing. Auch diese war am Dienstag bekannt geworden. Die Ursachen für den Zwischenfall werden nun eingehend untersucht.

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