Flieger von Air New Zealand: Nachhaltige Treibstoffe Made in New Zealand - das ist möglich.

Mit HolzabfällenAir New Zealand sieht gute Chancen für nachhaltigen Treibstoff aus Neuseeland

Wo soll all das nachhaltige Kerosin herkommen? Die Frage treibt gerade alle Fluggesellschaften um. Air New Zealand hat zumindest eine Idee.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Antwort auf die Frage, wie die Luftfahrt klimafreundlicher werden kann, lautet für viele aktuell: Nur mit nachhaltigen Treibstoffen, kurz SAF. Die Abkürzung steht für Sustainable Aviation Fuel. Doch damit das klappt, muss erst einmal genug davon produziert werden. Aktuell reicht das Angebot nicht einmal annähernd aus. Entsprechend hoch sind die Preise.

Air New Zealand hat daher untersuchen lassen, wie man das Problem lösen kann. Das Ergebnis: Zumindest ein Teil des Bedarfs könnte durch Produktion  im eigenen Land gedeckt werden. Und dadurch würden auch Arbeitsplätze geschaffen. Treibstoff aus Holzabfällen könnte eine Industrie im Wert von 430 Millionen neuseeländischen Dollar (236 Millionen Euro) pro Jahr schaffen und Flugzeuge, Lastwagen und andere Transportmittel antreiben, so das Ergebnis einer Studie, welche die Airline jetzt veröffentlicht hat.

Ein Viertel des Bedarfs für Inlandsflüge

Mit lokal hergestelltem nachhaltigem Treibstoff könnte man laut Air New Zealand immerhin bis zu einem Viertel des jährlich für Inlandsflüge benötigten Kerosins decken. Das ist zwar nicht wahnsinnig viel - aber: Aktuell macht SAF weniger als ein Prozent des weltweiten Angebots an Flugtreibstoff aus. Die neuseeländische Produktion könnte zunächst 102 Millionen Liter produzieren, so die Studie. Air New Zealand verbrennt jährlich etwa 1,3 Milliarden Liter Kerosin, vor allem auf Überseeflügen.

Der Einsatz von nachhaltigen Treibstoffen ist ein Weg, um das Ziel einer besseren Klimabilanz in der Luftfahrt schnell zu erreichen. Sie  werden aus nachhaltigen Ressourcen wie Altölen, nicht essbaren Pflanzen wie etwa Leindotter, Müll, Algen oder Abfällen wie Sägespänen hergestellt. Sie verursachen daher rund 80 Prozent weniger Treibhausgasemissionen. Sie haben derzeit aber noch einen großen Nachteil, sie sind viel teuer als das herkömmliche Kerosin.

Mehr zum Thema

Betankung einer Boeing 737: Bald mit 100 Prozent nachhaltigem Treibstoff betankbar?

Alle Boeing-Flugzeuge sollen biokerosinkompatibel sein

Flugzeug: Alternative Treibstoffe können aus Energiepflanzen wie etwa Leindotter gewonnen werden.

Airbus, Boeing, KLM und Co. fordern Biokerosin-Pflicht

SAF: Die Abkürzung regt zu Diskussionen an.

Sustainable Aviation Fuels - zu Recht ein Hoffnungsträger?

ticker-air-new-zealand

Mit zusätzlichen Boeing 787: Air New Zealand startet drei neue Langstrecken ab Christchurch

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack