Crash-Test-Dummy: Normalgewicht reicht nicht.

Abbild ÜbergewichtigerBranche braucht dicke Dummys

Wer größer oder schwerer ist als der Durchschnittsmensch, hat schlechtere Überlebenschancen bei einem Crash. Eine Firma entwickelt daher neue Dummys.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Entgegen der Legende war Napoleon mit seinen 1,68 Metern ein ganz durchschnittlich gewachsener Mann. Nur verglichen mit der Größe heutiger Menschen wäre der Feldherr klein. Denn die Menschen werden größer. Nicht nur das: Auch schwerer werden sie. Die Zahl der Übergewichtigen steigt rapide an. Kritiker bemängeln daher schon lange, dass die Behörden für Sicherheits-Tests falsche Dummys verwenden, die ganze Gruppen der Bevölkerung ausklammern.

«Wer übergewichtig ist und einen Body-Maß-Index von 35 bis 39,9 hat, der hat ein um 51 Prozent höheres Risiko, bei einem Unfall zu sterben», so Christopher O'Connor. Er ist Geschäftsführer von Humanetics, dem einzigen Produzenten von Crash Test Dummys in den USA. Was für Autos gilt, gilt auch für Flugzeuge. O'Connors Unternehmen stellt denn auch die Testpuppen für die amerikanische Luftfahrt-Sicherheitsbehörde FAA her. Sie sind mit 74 Kilo normalgewichtig.

Ein richtig dicker Dummy

Humanetics handelt nun, und stellt neu auch einen übergewichtigen Dummy her. Dieser wiegt 123 Kilogramm und hat auch einen anderen Körperbau. Denn wenn der Sicherheitsgurt bei fülligen Menschen anders sitzt, hat das auch Auswirkungen auf Folgen eines Unfalls, ob im Auto oder im Flieger. Noch werden die neuen Puppen allerdings nicht bei Crashtests in der Luftfahrt angewendet.

Zunächst kommen sie bei Automobilherstellern zum Einsatz. In Anbetracht der Tatsache, dass laut Weltgesundheitsorganisation jeder dritte Mensch auf der Welt als übergewichtig gilt, dürfte sich das aber bald ändern. Außerdem hat die Luftfahrt sich auch bei den aktuellen Puppen an den Standards der Automobilindustrie orientiert.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies