Crash-Test-Dummy: Normalgewicht reicht nicht.

Abbild ÜbergewichtigerBranche braucht dicke Dummys

Wer größer oder schwerer ist als der Durchschnittsmensch, hat schlechtere Überlebenschancen bei einem Crash. Eine Firma entwickelt daher neue Dummys.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Entgegen der Legende war Napoleon mit seinen 1,68 Metern ein ganz durchschnittlich gewachsener Mann. Nur verglichen mit der Größe heutiger Menschen wäre der Feldherr klein. Denn die Menschen werden größer. Nicht nur das: Auch schwerer werden sie. Die Zahl der Übergewichtigen steigt rapide an. Kritiker bemängeln daher schon lange, dass die Behörden für Sicherheits-Tests falsche Dummys verwenden, die ganze Gruppen der Bevölkerung ausklammern.

«Wer übergewichtig ist und einen Body-Maß-Index von 35 bis 39,9 hat, der hat ein um 51 Prozent höheres Risiko, bei einem Unfall zu sterben», so Christopher O'Connor. Er ist Geschäftsführer von Humanetics, dem einzigen Produzenten von Crash Test Dummys in den USA. Was für Autos gilt, gilt auch für Flugzeuge. O'Connors Unternehmen stellt denn auch die Testpuppen für die amerikanische Luftfahrt-Sicherheitsbehörde FAA her. Sie sind mit 74 Kilo normalgewichtig.

Ein richtig dicker Dummy

Humanetics handelt nun, und stellt neu auch einen übergewichtigen Dummy her. Dieser wiegt 123 Kilogramm und hat auch einen anderen Körperbau. Denn wenn der Sicherheitsgurt bei fülligen Menschen anders sitzt, hat das auch Auswirkungen auf Folgen eines Unfalls, ob im Auto oder im Flieger. Noch werden die neuen Puppen allerdings nicht bei Crashtests in der Luftfahrt angewendet.

Zunächst kommen sie bei Automobilherstellern zum Einsatz. In Anbetracht der Tatsache, dass laut Weltgesundheitsorganisation jeder dritte Mensch auf der Welt als übergewichtig gilt, dürfte sich das aber bald ändern. Außerdem hat die Luftfahrt sich auch bei den aktuellen Puppen an den Standards der Automobilindustrie orientiert.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier