Boeing 777 F von Turkish Airlines: Flotte wird erweitert.

Mehr Cargo-FliegerTurkish Airlines kürzt Passagier- und erweitert Frachtflotte

Die türkische Nationalairline reduziert ihre Passagierflotte um mindestens zehn Prozent. Das will Turkish Airlines ausgleichen, indem sie die Frachtflotte kräftig ausbaut.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auf eines ist Turkish Airlines besonders stolz. Die Fluggesellschaft steuert so viele Länder an wie keine andere. Doch auch wenn sie den Betrieb inzwischen wieder gestartet hat, und an einem Tag bereits wieder 400 Flüge absolvierte, ist sie von der Corona-Krise hart getroffen.

Die Passagierflotte werde aufgrund des Rückgangs im touristischen Verkehr um zehn Prozent oder mehr schrumpfen, sagte Turhan Özen, Frachtchef der Fluggesellschaft am Freitag (19. Juni) bei einem Treffen des Aircargo Clubs Deutschland. Bereits früher hat Verwaltungsratspräsident İlker Aycı angekündigt, Flugzeuglieferungen zu verschieben. Man wolle Airbus A350 und Boeing 787 erst später. «Wir versuchen, die großen Belastungen zu verringern», so Aycı.

Frachtbereich verselbstständigen

Das wirkt sich auch auf den Bereich von Frachtchef Özen aus. Weil die Flotte kleiner wird, kann weniger Fracht im Bauch von Passagierflugzeugen mitgeführt werden. Global gesehen entfällt rund die Hälfte der Frachtkapazität auf diese sogenannte Bauchfracht. Diesen Rückgang will Turkish Airlines bei sich aber ausgleichen. Die Frachtflotte der Gruppe werde jährlich um ein bis drei Flugzeuge vergrößert, so Özen - je nach Marktentwicklung.

Aktuell besitzt Turkish Cargo 25 reine Frachtflieger - Boeing 747 F, 777 F, Airbus A300 F, A310 F und A330 F. Zudem erwägt die Gruppe, den Frachtbereich zu verselbstständigen. «Wir haben eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die derzeit alle Vor- und Nachteile einer eigenen Firma eingehend analysiert», so Özen.

Mehr zum Thema

Boeing 787 Dreamliner von Turkish Airlines: Wann kommt der Rest?

Turkish Airlines will Langstreckenjets später

Flieger von Turkish Airlines im Hangar: Die Fluglinie will mit ihren Jets möglichst schnell zurück ans Licht.

Turkish Airlines hat ein Leasingproblem

Boeing 787-9 von Turkish Airlines: Unterwegs auf wichtigen Routen.

Turkish Airlines hat jetzt ihren ersten Dreamliner

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier