Turkish Airlines: A330 vor A380

Noch vor Kurzem hieß es, man wolle neue Superjumbos und Boeing-747 kaufen. Doch Turkish setzt erst auf zweistrahlige Langstreckenjets.

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Zwischen 2014 und 2016 sollen die Jets ausgeliefert werden. Wie Turkish Airlines am Montag (8. Oktober) mitteilte, will die Fluglinie in dieser Zeit 15 weitere Airbus A330-300 in die Flotte aufnehmen. Für Airbus hat der Auftrag nach Listenpreisen einen Wert von rund 2,7 Milliarden Euro. Doch hohe Nachlässe sind bei derartigen Großbestellungen an der Tagesordnung. 2014 sollen vier Jets ausgeliefert werden, 2015 sechs und 2016 fünf.

Insgesamt steigt die Anzahl der A330-300 in der Flotte von Turkish dadurch auf 27. Bisher sind es zehn, in den kommenden Wochen erwartet die Fluggesellschaft die Auslieferung von zwei weiteren. Außerdem fliegen noch acht A330-200 für Turkish. Wie das Fachmagazin Flightglobal berichtet, will die Airline sich auch Optionen auf fünf weitere Jets sichern. Doch vom Hersteller oder Turkish gab es dafür bisher noch eine Bestätigung.

Auch B777 möglich

Offenbar spricht die Fluglinie auch mit Boeing über den Kauf weiterer ebenfalls zweistrahliger B777. Zwölf B777-300ER fliegen momentan für Turkish. Mit dem Interesse an weiteren zweistrahligen Langstreckenfliegern entfernt sich die Airline von Andeutungen, die noch Mitte des Jahres gemacht wurden. Mit dem überdurchschnittlichen Passagierwachstum müsse man auch seine Kapazitäten stark erweitern, hieß es damals. Um 28 Prozent sollen laut Turkish die Zahlen in diesem Jahr steigen. Daher wolle man in Zukunft auf dementsprechend große Flieger setzen. Man plane mit A380-Superjumbos von Airbus oder der B747-8 von Boeing. Doch nun will die Airline erst einmal noch mehr Zweistrahler.

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