Boeing 737 von Transavia: Bald nur noch selten in München zu sehen.

Drei Strecken wenigerTransavia baut schon jetzt in München ab

Eigentlich wollte die Billigairline bis Ende Oktober ganz normal weitermachen. Doch bereits jetzt hat Transavia drei Strecken aus dem Programm genommen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es war ein kurzes Gastspiel. Mitte Februar gab Transavia bekannt, die im November 2015 eröffnete Basis in München im kommenden Herbst wieder zu schließen. Bis dahin könnten Passagiere die Verbindungen ab der bayerischen Hauptstadt aber weiter «buchen und benutzen - bis zum letzten Flug Ende Oktober», so das Unternehmen.

Doch Transavia baut schon jetzt ab, wie Recherchen von aeroTELEGRAPH zeigen. Diversen Passagieren, die Tickets für die Sommersaison gekauft hatten, wurde mitgeteilt, ihr Flug werde nicht durchgeführt. Sie könnten entweder eine Rückzahlung verlangen oder an eine andere Destination fliegen.

Drei Städteverbindungen fallen weg

Die strategische Konzentration auf den Heimatmarkt Niederlande bringe «Veränderungen der flugbetrieblichen Abläufe mit sich», bestätigt eine Sprecherin. Drei Routen würden schon Ende März statt erst Ende Oktober eingestellt. «Stockholm, Kopenhagen und Porto werden nicht mehr angeboten», so die Sprecherin.

Transavia hatte die Basis in München nach und nach ausgebaut. Im aktuellen Sommerflugplan bedient die Fluggesellschaft mit vier Boeing 737 noch 21 Destinationen.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

ticker-deutschland

Europäische Cockpitcrew-Vereinigung warnt Deutschland vor mehr Verkehrsrechten für Golfairlines

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

ticker-deutschland

Bericht: Deutschland plant Strafen bei zu geringem SAF-Einsatz

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier