Die Transall C-160, die früher das deutsche militärische Kennzeichen 50+83 trug, in Malta.

Transall C-160Ehemaliges Arbeitstier der Luftwaffe unterwegs zur neuen Aufgabe in Australien

Wieland Aviation hat die drei letzten Transall C-160 der deutschen Luftwaffe gekauft. Nach Umbauarbeiten in Norddeutschland wurde die erste nun auf den Weg nach Australien geschickt. Dort sollen die Flieger Buschbrände bekämpfen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich taten sie im Kleinen, was Europa zehn Jahre später mit Airbus im Großen tat. 1957 begannen französische und deutsche Flugzeugbauer unabhängig voneinander, ein neues militärisches Transportflugzeug zu entwickeln. Nach der Vorstellung ihrer ersten Entwürfe entschlossen sie sich jedoch für ein gemeinsames Projekt.

Nord Aviation, Weser-Flugzeugbau, Hamburger Flugzeugbau sowie W. Blume Leichtbau und Flugtechnik schlossen sich 1959 in der deutsch-französischen Arbeitsgemeinschaft Transall zusammen, was für Transporter Allianz steht. Ihr Flugzeug nannten sie C-160. 1963 flog es zum ersten Mal. Vier Jahre später bekam die französische Luftwaffe ihr erstes Exemplar, fünf Jahre später die deutsche.

Nach mehr als 50 Jahren ausgemustert

214 Exemplare des 32,4 Meter langen Transporters mit Platz für 93 Armeeangehörige oder 16 Tonnen Fracht wurden gebaut. Bei der deutschen Luftwaffe waren die C-160 anfangs nur für den taktischen Transport gedacht, dienten später aber auch als fliegende Lazarette. Im September 2021 verabschiedete sie nach 50 Jahren Einsatzzeit ihre letzten sechs Exemplare.

Die Luftwaffe verkaufte ihre letzten drei Transall C-160 vergangenen Dezember nach Australien. Seither wurden am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein alle militärischen Gerätschaften ausgebaut und die Flugzeuge generalüberholt. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen worden.

Viele Zwischenstopps bis Australien

Am 25. August verließ die C-160, die früher das deutsche militärische Kennzeichen 50+83 trug, Norddeutschland. Sie flog danach via Malta und Hurghada und weiteren Zwischenstopps in Asien nach Australien. Dort wird sie Wieland Aviation in Empfang nehmen. Die Fluggesellschaft wird sie zu Feuerlöschflugzeugen umrüsten. Das neue zivile Kennzeichen VH-RPR trägt die Transall schon.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der Transall C-160 heute und aus ihrer Zeit bei der deutschen Luftwaffe. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Transall C-160 fängt in Somalia Feuer

Transall C-160 fängt in Somalia Feuer

Die Transall C-160 mit dem militärischen Kennzeichen 50+40 ...

Hier verabschiedet sich die Transall C-160

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin