Rumänien privatisiert Tarom

Die rumänische Regierung will die staatlichen Unternehmen nach und nach verkaufen. Jetzt ist die nationale Fluglinie dran.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

/>Bukarest beschloss am Donnerstag (25. August), 20 Prozent seiner Fluggesellschaft zu verkaufen. Der Teilverkauf basiert auf einem 5 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm, das die Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds, der Europäischen Union und der Weltbank geschlossen hatte. Rumänien hatte sich darin unter anderem verpflichtet, seine staatlichen Energie- und Transportunternehmen zu restrukturieren.

Bevor es zum Verkauf kommt, muss die Regierung zuerst dafür sorgen, dass bei Tarom bis Ende Januar 2012 ein unabhängiges Management das Ruder übernimmt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen zudem die Schulden zurückgezahlt, die Kosten reduziert und die Einnahmen gesteigert werden, meldet die Zeitung Business Review. Tarom ist trotz zwei Millionen transportierten Passagieren defizitär. 2010 schreib die Airline rund 80 Millionen Euro Verlust.

Termin für Börsengang unklar

Die Aktien von Tarom sollen nach dem Verkauf an der Börse von Bukarest notiert werden. Eigentlich sollte die Publikumsöffnung noch in diesem Jahr stattfinden. Verantwortlich dafür ist das Transportministerium des Landes. Aber einen genauen Termin wollte es noch nicht bekannt gegeben. Wegen der durchwachsenen Stimmung an den Märkten könnte sich der Termin für den Börsengang verzögern, verlautet aus Bukarest.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Aerolineas Argentinas in Ushuaia: Die Airline gehört künftig den Angestellten.

Argentiniens Präsident übergibt Aerolineas und Austral an Angestellte

Wie Lufthansa privatisiert wurde

Wie Lufthansa privatisiert wurde

Airbus A350 von Malaysia Airlines: Wer greift am Ende zu?

Kein attraktives Angebot für Malaysia Airlines

Flughafen: Soll unter staatlicher Kontrolle bleiben, wenn es nach der Iata geht.

Airlines wettern gegen Privatisierung von Flughäfen

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg