Unbesetzte Sichheitskontrolle: Im Januar in Deutschland öfter zu sehen.

Verdi-Mitglieder sagen NeinTarifeinigung bei Sicherheitsleuten geplatzt

Verdi und Arbeitgeber vereinbarten einen Tarifvertrag für das Sicherheitspersonal und verhinderten so Ende Januar neue Streiks. Doch nun müssen die Parteien erneut verhandeln.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nach mehreren großen Streiks der Sicherheitsmitarbeiter an den deutschen Flughäfen einigten sich am 24. Januar die Gewerkschaft Verdi und der BDLS Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen auf einen Tarifvertrag. Am Montag (18. Februar) verkündete die Gewerkschaft nun jedoch, der Vertrag könne nicht wie geplant am 1. März 2019 in Kraft treten, denn bei einer Mitgliederbefragung hätten 55 Prozent der Teilnehmenden dem neuen Vertrag nicht zugestimmt. Man habe den BDLS informiert und zu Gesprächen eingeladen. «Nach dem knapp ablehnenden Votum wollen wir strittige Punkte des inzwischen vorliegenden Tarifvertragstextes und weitere Kritikpunkte nachverhandeln», sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel. Der Vertrag sei nicht gescheitert.

Der BDLS reagierte am Dienstag: «Mit großem Unverständnis hat die Arbeitgeberseite die Bitte der Gewerkschaft Verdi um weitere Gespräche zum Tarifvertragsabschluss im Bereich der Luftsicherheit zur Kenntnis genommen», heißt es in einer Mitteilung. «Nach der erzielten Einigung mit massiven Erhöhungen der Löhne innerhalb der nächsten drei Jahre, können wir derzeit nicht nachvollziehen, welche Gründe bei Verdi zu dieser Entscheidung geführt haben», so BDLS-Präsident Udo Hansen. Man sei jedoch zu Gesprächen bereit.

Mehr zum Thema

Platz 10: Der Flughafen Frankfurt am Main (7,76).

Streik lähmt Deutschlands Flugverkehr

Kontrollen am Flughafen Frankfurt: Weniger warten ab dem Sommer?

Gefahr weiterer Streiks der Sicherheitsleute gebannt

Boeing 787-9 von Lufthansa: Die Fluglinie steht in der Kritik.

Bericht wirft Lufthansa heikle Tankpraxis und Routenplanung vor

Ballon in der Luft: Ballonfahren ist noch gefährlicher als fliegen in Kleinflugzeugen.

Warum Ballonfahrten gefährlicher sind als Flüge im Flugzeug oder Hubschrauber

Video

Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack