Kontrollen am Flughafen Frankfurt: Weniger warten ab dem Sommer?

Tarifvertrag vereinbartGefahr weiterer Streiks der Sicherheitsleute gebannt

Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Er führt zu höheren Löhnen.

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Mehrere Streikrunden brauchte es. Zuletzt legten die Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle gleich an acht deutschen Flughäfen ihre Arbeit nieder, so auch in Frankfurt und München. Das sorge für Chaos und Hunderte von annullierten Flügen. Damit ist es nun vorbei. Denn am frühen Donnerstagmorgen (24. Januar) haben sich der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geeinigt. Sie beschlossen den ersten landesweiten Entgelttarifvertrag in der Luftsicherheit.

Die Gesamtlaufzeit des Tarifvertrages beträgt drei Jahre. Er beinhaltet Gesamterhöhungen der Löhne je nach Region und Tätigkeit zwischen 10,5 Prozent und 26,7 Prozent. «Das ist ein großer Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen in der Branche. Es war ein hartes Ringen», kommentiert Verdi-Bundesvorstand Ute Kittel, die zuständig für die privaten Luftsicherheitsbeschäftigten ist. Beide Seiten haben sich zudem darauf verständigt, direkt nach Abschluss des Entgelttarifvertrages in Verhandlungen über Zeitzuschläge, Funktionszulagen und die Umwandlung von Entgelt in zusätzliche Freizeit einzusteigen.

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