Japan Airlines und Malaysia Airlines bauen Codeshare aus
Japan Airlines und Malaysia Airlines erweitern ihre Codeshare-Partnerschaft. Anlass ist die Aufnahme der neuen Verbindung zwischen Fukuoka und Kuala Lumpur durch Malaysia Airlines am 2. September. Die Strecke wird fünf Mal pro Woche mit Boeing 737 Max 8 bedient.
Japan Airlines testet mit Partnern CO₂-Entnahme aus Meerwasser
Japan Airlines, die Reederei Mitsui O.S.K. Lines und Hitachi wollen auf der Insel Kume in Okinawa erstmals in Japan eine Pilotanlage zur direkten Entnahme von Kohlendioxid aus Meerwasser testen. Ziel ist es, die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben und Erkenntnisse über Betrieb und Umweltauswirkungen zu gewinnen. Langfristig soll das abgeschiedene Kohlendioxid unter anderem als Rohstoff für synthetischen Flugkraftstoff (E-SAF) genutzt werden. Die drei Unternehmen sehen das Projekt als ersten Schritt zum Aufbau einer heimischen Wertschöpfungskette für CO₂-Entnahme und klimafreundliche Kraftstoffe, insbesondere für die Luftfahrt und Schifffahrt.
Hohe Treibstoffkosten setzen Japan Airlines zu
Japan Airlines Group hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 trotz Rekordumsatzes einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Prozent auf 523,7 Milliarden Yen (rund 2,81 Milliarden Euro), getragen von einer hohen Nachfrage im internationalen Passagier- und Frachtgeschäft sowie höheren Durchschnittserlösen im Inland. Gleichzeitig belasteten gestiegene Treibstoffkosten infolge der Spannungen im Nahen Osten und der schwache Yen das Ergebnis. Die Betriebskosten erhöhten sich um 18,7 Prozent auf 516,8 Milliarden Yen (rund 2,77 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis sank auf 12,7 Milliarden Yen (rund 68 Millionen Euro), der Nettogewinn auf 5,3 Milliarden Yen (rund 28 Millionen Euro).
Japan Airlines gibt Tokio - Chicago auf, American Airlines übernimmt
Die japanische Fluglinie stellt ihre Nonstopverbindung zwischen Tokio-Narita und Chicago-O'Hare zum Beginn des Sommerflugplans 2027 ein. Der letzte Flug von Japan Airlines auf der Strecke findet am 27. März 2027 statt. Ab dem 28. März übernimmt American Airlines die Verbindung und wird sie täglich mit einer Boeing 787-9 bedienen.
Wieder Alkohol, wieder Gehaltskürzung: Japan Airlines findet nicht aus Problemen heraus
Die Alkoholprobleme von Japan Airlines haben erneut Folgen für die Konzernspitze. Nach einem Vorfall mit einer Flugbegleiterin wird Präsidentin Mitsuko Tottori finanziell sanktioniert. Es ist nicht das erste Mal.
Japan Airlines an neuem Wartungszentrum in Vietnam beteiligt
Die Luftfahrtunternehmen Haceo, Japan Airlines, Toyota Tsusho und die vietnamesische Sun Group gründen ein Gemeinschaftsunternehmen zum Bau eines Flugzeugwartungszentrums am Van Don International Airport in Vietnam. Die Investition beläuft sich auf rund 360 Millionen Dollar (310 Millionen Euro), der Betrieb soll 2028 starten.
Japan Airlines baut neue Anlage für Fahrwerkswartung
Die japanische Fluggesellschaft hat am Flughafen Tokio-Haneda mit dem Bau einer neuen Wartungsanlage für Fahrwerke begonnen. Diese soll Ende 2027 fertiggestellt werden. Parallel gründete Japan Airlines JAL die Firma Landing Gear Innovation Factory (LIF), die den neuen Standort verwalten wird.
Japan Airlines plant Transport von Kulturgütern zum Mond
Die Tochter Jalux und das Raumfahrtunternehmen Ispace wollen 2028 erstmals Kulturgüter zum Mond transportieren. Dafür unterzeichneten die Unternehmen einen Vertrag für Nutzlastkapazitäten auf der dritten Mondmission von ispace. Ab dem 27. Mai 2026 wollen die Einheit von Japan Airlines Transportplätze für Unternehmen und Kommunen verkaufen. Die Fracht soll mit dem Mondlander von Ispace auf die Mondoberfläche gebracht werden.
Japan Airlines steigert Gewinn deutlich trotz steigender Kosten
Die japanische Fluggesellschaft hat im Geschäftsjahr bis März 2026 einen Rekordumsatz von umgerechnet rund 12,4 Milliarden Euro erzielt. Der Gewinn nach Steuern von Japan Airlines lag bei etwa 850 Millionen Euro und stieg damit deutlich gegenüber dem Vorjahr.
Japan Airlines testet Boarding per Gesichtserkennung bei Umsteigeflügen
Die Fluggesellschaft aus Japan hat gemeinsam mit Tokyo International Air Terminal ein neues Boardingverfahren auf Basis digitaler Identität erprobt. Der Test erfolgte im Rahmen eines Programms der Iata. Erstmals weltweit wurde dabei gemäß Japan Airlines ein System für Umsteigeverbindungen erfolgreich getestet, bei dem Passagiere mithilfe von Gesichtserkennung reisen können. Grundlage ist eine vorab im Smartphone hinterlegte digitale Identität, die Passdaten und Bordkarten verknüpft.
Japan Airlines setzt auf Recaro-Sitze für neue Boeing 737 Max
Die japanische Fluggesellschaft stattet ihre neue Boeing 737 Max 8 in der Economy Class mit Sitzen des Typs R2 von Recaro Aircraft Seating aus. Die Vorstellung erfolgte im März in Tokio. Die Sitze bieten USB-A- und USB-C-Anschlüsse, Halterungen für eigene Geräte sowie ergonomisch optimierte Polster und Kopfstützen. Ziel von Japan Airlines JAL ist es, Komfort und Konnektivität auf Kurz- und Mittelstrecken zu verbessern.
Japan Airlines bringt Sonderlackierung auf Boeing 737
Die japanische Fluggesellschaft bringt ab dem 4. Juni ein Sonderflugzeug an den Start: Der JAL Jubilee Express soll bis April 2027 auf Inlandsstrecken eingesetzt werden. Anlass ist das 25-jährige Bestehen von Tokyo Disney Sea.
Cargolux und Japan Airlines bauen Frachtkooperation aus
Japan Airlines und Cargolux Airlines International starten zum 1. April eine erweiterte Zusammenarbeit im Frachtverkehr. Im Fokus stehen Verbindungen zwischen Tokio-Narita und Luxemburg sowie Tokio-Narita und Chicago. Ziel ist es, die Netzwerke beider Airlines zu verzahnen und Kunden bessere Transportoptionen zwischen Asien, Europa und Nordamerika zu bieten. Die Kooperation kombiniert Codeshare- und Interline-Kapazitäten und reagiert auf die hohe Nachfrage im globalen Luftfrachtmarkt. Beide Partner wollen so ihre Position auf wichtigen Handelsrouten stärken und die internationale Logistik effizienter gestalten.
Japan Airlines setzt Richtung Chicago noch mehr auf Frachter von Kalitta
Japan Airlines JAL gibt die Erhöhung der wöchentlichen Codeshare-Frachtflüge mit Kalitta Airlines zwischen Tokio-Narita und Chicago von fünf auf sechs Flüge pro Woche ab dem 1. April 2026 bekannt.
So will Japan Airlines bis 2035 wachsen
Die japanische Gruppe hat mit ihrer Vision 2035 eine neue langfristige Wachstumsstrategie vorgestellt. Statt klassischer Fünfjahrespläne setzt sien künftig auf eine Zehnjahresperspektive mit jährlichen, flexibel anpassbaren Maßnahmen. Im Zentrum stehen bei Japan Airlines Group Flottenmodernisierung, der Ausbau internationaler Kapazitäten und Investitionen von mehr als zwei Billionen Yen (rund 12,5 Milliarden Euro) in den kommenden fünf Jahren. Bis 2030 sollen die internationalen Sitzplatzkilometer um das 1,3-Fache wachsen. Auch das Frachtgeschäft zwischen Asien, Nordamerika und Europa wird ausgebaut.
Japan Airlines setzt KI-System für Triebwerksinspektionen ein
Die japanischer Fluglinie hat gemeinsam mit JAL Engineering und dem IT-Unternehmen Cresco ein digitales System zur Auswertung von Triebwerksinspektionen eingeführt. Die Anwendung analysiert automatisch Videoaufnahmen aus Endoskopkontrollen, erkennt einzelne Turbinenschaufeln und markiert mögliche Schäden. Die Daten werden zentral in der Cloud gespeichert und mit früheren Inspektionen verglichen, wie Japan Airlines mitteilt.
Japan Airlines bringt neue Menüs und neuen Service auf Langstrecke
Die japanische Fluggesellschaft modernisiert ab März 2026 schrittweise ihr internationales Bordverpflegungskonzept. In der First und Business Class werden neue Menüs in Zusammenarbeit mit den renommierten japanischen Köchinnen Natsuko Shoji und Nae Ogawa eingeführt. Gleichzeitig stellt Japan Airlines den zweiten Service auf Langstrecken in der Business Class von einem À-la-carte- auf ein Tray-Konzept um, um den Ablauf zu vereinfachen.
Japan Airlines schliesst Neunjahresvertrag mit Safran für Support der Airbus A350
Japan Airlines und Safran haben einen umfassenden Support-by-the-Hour-Vertrag über neun Jahre für bis zu 35 Airbus A350-900 und A350-1000 unterzeichnet. Die Leistungen sollen am ersten Januar 2026 starten. Laut Mitteilung bündelt die Vereinbarung erstmals vier Safran-Sparten in einem Vertrag: Safran Landing Systems, Safran Electronics & Defense, Safran Electrical & Power sowie Safran Ventilation Systems. Safran übernimmt unter anderem Wartung und Reparatur, Komponenten-Pooling, Logistikmanagement sowie lokale Unterstützung in Tokio, inklusive Abholung und Rücktransport von Bauteilen. Durch Echtzeitdaten und Analysen sollen Wartungsbedarfe früher erkannt, die Verfügbarkeit von Komponenten erhöht und ungeplante Ausfälle reduziert werden.