Prototyp des Ahrlac: Viele Interessenten

Flugzeug Made in Africa

Der Schwarze Kontinent machte in der Luftfahrt bislang nicht als Produzent von sich reden. Nun könnte sich das ändern.

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Flugzeughersteller

span>Advanced High Performance Reconnaissance Light Aircraft heisst das kleine Ding oder kurz AHRLAC. Gebaut wird der zweisitzige Flieger mit 10,5 Metern Länge und 4 Metern Höhe von den beiden südafrikanischen Unternehmen Paramount und Aerosud. Ende September wurde nun der erste Prototyp vorgestellt. Und er begeisterte die Fachwelt. Die Ahrlac ist das erste vollständig in Afrika hergestellte Flugzeug. Bislang hatte Aerosud lediglich als Zulieferer an anderen Fliegern mitgebaut - etwa am französischen Kampfflieger Mirage oder am Airbus-Militärtransporter A400M.

Die Ahrlac ist vor allem für militärische Einsätze vorgesehen. Sie ist sehr leicht und deshalb für Aufklärungsflüge gut geeignet. Mit einer möglichen Flugdauer von bis zu 7,5 Stunden ist sie zudem sehr ausdauernd. Die Hersteller sehen daher auch die Grenzkontrolle, die Küstenwache oder die Bekämpfung von Schmuggel und Piraterie als Einsatzgebiete.

Mehrere Länder interessiert

Gemäß den Herstellern hat ein Land bereits 50 Ahrlacs bestellt. Aus welchem Staat die erste Order stammt, wollen die Verantwortlichen allerdings nicht sagen. Nur so viel lassen sie durchblicken: Es soll bereits diverse weitere Interessenten für das südafrikanische Aufklärungsflugzeug geben. Verschiedene Luftwaffen von Ländern in Afrika, Osteuropa, Lateinamerika und dem Nahen Osten würden sich den Flieger genauer ansehen. «Die große Nachfrage kommt jedoch aus entwickelten Märketen» sagte Paramount-Chef Ivor Ichikowitz dem Portal Flightglobal. Nur harmlos ist die Ahrlac indes nicht. Sie kann durchaus auch für leichte Kampfeinsätze verwendet werden.

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