Sturm Barry: Weitreichende Auswirkungen.

Folgen des SturmsBarry könnte Kerosinpreis nach oben treiben

Der tropische Sturm hat nicht nur zum Ausfall von Flügen in New Orleans geführt. Wegen der Auswirkungen auf die Erdölförderung im Golf von Mexiko könnten auch die Kerosinpreise steigen.

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Am Samstagabend (13. Juli) traf das der tropische Wirbelsturm Barry rund 160 Kilometer westlich von New Orleans an der Küste des Bundesstaats Louisiana aufs Festland. Airlines und Flughäfen sind in den USA inzwischen daran gewöhnt, mit solchen Stürmen umzugehen. In New Orleans wurden alle Flüge ausgesetzt. Fluglinien boten Fluggästen an, ohne Gebühren umzubuchen. Doch der Sturm könnte weiterreichende Auswirkungen auf die Branche haben.

Neben heftigen Winden und Sturmfluten sorgt Barry auch für extrem viel Niederschlag. Diese Wassermengen bedrohen die Infrastruktur der im Golf von Mexiko angesiedelten Ölindustrie. Neben den Bohrplattformen auf See sind auch Pipelines an Land gefährdet. Werden sie durch Überschwemmungen unterspült, müssen sie aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden.

Ölförderung kurzfristig ausgesetzt

Am Samstag fielen 69 Prozent der Erdölförderung und 55 Prozent der Erdgasförderung der USA temporär aus. Kurzfristig dürften die gesunkenen Förder- und Transportkapazitäten zu einem Anstieg der Öl- und damit auch der Kerosinpreise führen. Wie Experten gegenüber dem Portal Accu Weather sagten, lassen zumindest ähnliche Entwicklungen nach den Hurrikans Katrina (2005) und Harvey (2017) darauf schließen.

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