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Neue Methode

Startfreigabe per Textnachricht

Die FAA hat eine neue Methode gefunden, Flüge noch effizienter zu machen. Statt mündlich sollen Informationen vom Kontrollturm zu den Piloten vor dem Start per Textnachricht übermittelt werden.

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Flughafentower: Momentan wird vieles mündlich erledigt.

«Es ist ein bisschen wie wenn man mit einem Freund telefoniert, bei dem man noch nie zu Hause war. Er erklärt einem den Weg zu seinem Haus, man schreibt sich die Wegbeschreibung auf und geht dann noch einmal sicher, dass man alles richtig verstanden hat.» So beschreibt der Chef der amerikanischen Flugsicherheitsbehörde die Methode, mit der momentan die Startfreigabe für Flugzeuge erfolgt: Mündlich. «Ehe man sich versieht, sind 15 Minuten vergangen und man ist immer noch zu Hause», so Michael Huerta.

Momentan muss der Lotse das Cockpit anfunken, mündlich die Details durchgehen und dann muss der Pilot die Annahme der Informationen verbal bestätigen und alles manuell in sein Flugplanungssystem eingeben. Das will die FAA beschleunigen. Wie Huerta laut der Zeitung USA Today mitteilte, will die FAA nach einer rund zweijährigen Testphase ihr Projekt Data Comm ausweiten. Gemeinsam mit Fedex, UPS und United Airlines testet man das Projekt seit 2013 an den Flughäfen Newark und Memphis International Airport.

Effizienter und sicherer

Mit der Technologie sind derzeit rund 800 Flugzeuge in den USA ausgestattet. Sie ermöglicht die Startfreigabe des Kontrollturms zum Cockpit per Textnachricht. Von mehreren Minuten soll sich die Startfreigabe so auf wenige Sekunden Zeitaufwand reduzieren. Die Lotsen übermitteln die Informationen mit einem Klick automatisch auf einen Bildschirm im Cockpit.

Die Piloten können diesen ebenso einfach annehmen. Der Plan überträgt sich automatisch ins Flugplanungssystem. Laut den Entwicklern ist die Technik neben dem Effizienzgewinn auch noch sicherer als die mündliche Übermittlung. Denn: Immer wenn man etwas verbal übermittelt können Fehler geschehen.



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