Leitwerk eines Alitalia-Fliegers: Die Partner des Rettungskonsortiums stehen nun fest.

Atlantia an BordStaatsbahn hat letzten Partner für Alitalia gewählt

Nun ist das Konsortium komplett: Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato will Alitalia mit Delta und dem Infrastrukturkonzern Atlantia retten.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Hauptakteure waren gesetzt. Neben den Ferrovie dello Stato Italiane FS soll Delta Air Lines als Vertreter aus der Luftfahrtbranche künftig die Geschicke von Alitalia führen. So will es die rechtskonservative Regierung in Rom. Die Staatsbahn und die amerikanische Fluggesellschaft sollen neben dem Wirtschafts- und Finanzministerium auch Großaktionäre der italienischen Nationalairline werden.

Nun ging es noch darum, wer letzter Partner und Aktionär wird. Vier Investoren zeigten Interesse. Sie gaben bis am Montag (15. Juli) ihre Angebote ab. Am Abend gab der Aufsichtsrat der Staatsbahn seine Entscheidung bekannt. Er wählte den Infrastrukturkonzern Atlantia aus.

Zwei Interessenten aus Branche, ein Außenseiter

Das Unternehmen, das zu 30 Prozent der Familie Benetton gehört, betreibt das Autobahnnetz in Italien und Straßen in diversen anderen Ländern. Es besitzt aber auch die Flughäfen Rom-Fiumicino, Rom-Ciampino und betreibt den Flughafen Nizza. Man werde sich nun «so schnell wie möglich» mit den Partnern zusammensetzen, um eine Strategie und ein definitives Angebot für Alitalia vorzulegen, so die Ferrovie dello Stato in einer Mitteilung. Dafür sind zwei Wochen vorgesehen.

Drei anderen Investoren erteilten die Ferrovie dello Stato eine Absage. Neben dem Avianca-Mehrheitseigentümer und ausgebooteten Ex-Avianca-Präsident Germán Efromovich war auch der ehemalige Besitzer der Fluggesellschaft Air One, die 2008 mit Alitalia verschmolzen wurde, interessiert. Als großer Außenseiter galt Claudio Lotito, Besitzer von Reinigungs- und Sicherheitsfirmen sowie Präsident des Fußballclubs Lazio Roma.

Mehr zum Thema

Embraer von Alitalia Cityliner: Ein Sonderverwalter plant die Zukunft.

Easyjet hat keine Lust mehr auf Alitalia

Flieger von Alitalia: Interessenten haben bis zum 15. Juli Zeit, ein Gebot abzugeben.

Avianca-Eigner Efromovich an Alitalia interessiert

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies