Leitwerk eines Alitalia-Fliegers: Die Partner des Rettungskonsortiums stehen nun fest.

Atlantia an BordStaatsbahn hat letzten Partner für Alitalia gewählt

Nun ist das Konsortium komplett: Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato will Alitalia mit Delta und dem Infrastrukturkonzern Atlantia retten.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Hauptakteure waren gesetzt. Neben den Ferrovie dello Stato Italiane FS soll Delta Air Lines als Vertreter aus der Luftfahrtbranche künftig die Geschicke von Alitalia führen. So will es die rechtskonservative Regierung in Rom. Die Staatsbahn und die amerikanische Fluggesellschaft sollen neben dem Wirtschafts- und Finanzministerium auch Großaktionäre der italienischen Nationalairline werden.

Nun ging es noch darum, wer letzter Partner und Aktionär wird. Vier Investoren zeigten Interesse. Sie gaben bis am Montag (15. Juli) ihre Angebote ab. Am Abend gab der Aufsichtsrat der Staatsbahn seine Entscheidung bekannt. Er wählte den Infrastrukturkonzern Atlantia aus.

Zwei Interessenten aus Branche, ein Außenseiter

Das Unternehmen, das zu 30 Prozent der Familie Benetton gehört, betreibt das Autobahnnetz in Italien und Straßen in diversen anderen Ländern. Es besitzt aber auch die Flughäfen Rom-Fiumicino, Rom-Ciampino und betreibt den Flughafen Nizza. Man werde sich nun «so schnell wie möglich» mit den Partnern zusammensetzen, um eine Strategie und ein definitives Angebot für Alitalia vorzulegen, so die Ferrovie dello Stato in einer Mitteilung. Dafür sind zwei Wochen vorgesehen.

Drei anderen Investoren erteilten die Ferrovie dello Stato eine Absage. Neben dem Avianca-Mehrheitseigentümer und ausgebooteten Ex-Avianca-Präsident Germán Efromovich war auch der ehemalige Besitzer der Fluggesellschaft Air One, die 2008 mit Alitalia verschmolzen wurde, interessiert. Als großer Außenseiter galt Claudio Lotito, Besitzer von Reinigungs- und Sicherheitsfirmen sowie Präsident des Fußballclubs Lazio Roma.

Mehr zum Thema

Embraer von Alitalia Cityliner: Ein Sonderverwalter plant die Zukunft.

Easyjet hat keine Lust mehr auf Alitalia

Flieger von Alitalia: Interessenten haben bis zum 15. Juli Zeit, ein Gebot abzugeben.

Avianca-Eigner Efromovich an Alitalia interessiert

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg