Princess Juliana International Airport: Der Sturm hat viel verwüstet.

Nach HurrikanSt. Maarten kommt mit Terminal-Wiederaufbau voran

Seit mehr als einem Jahr arbeitet der Princess Juliana International Airport daran, die Schäden von Hurrikan Irma zu beheben. Nun steht sogar eine Vergrößerung an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Am 6. September 2017 änderte sich in St. Maarten alles. Hurrikan Irma traf auf die Karibikinsel und verwüstete weite Teile. Auch der Flughafen wurde dabei arg in Mitleidenschaft gezogen. Wasser drang ein, Möbel und Gerätschaften wurden zerstört und Deckenverkleidungen fielen herunter. Auf dem Vorfeld wurden mehrere Fluggastbrücken und Schutzzäune beschädigt. Zudem wurde die Start- und Landebahn mit Sand zugedeckt.

Der Princess Juliana International Airport ist weltberühmt wegen der atemberaubenden Anflüge in geringer Tiefe über den Maho Beach hinweg, der gleich vor der Piste liegt. Der Strand war nach dem Hurrikan allerdings kaum noch vorhanden. Zwar öffnete der Flughafen der Insel nur kurz nach der Katastrophe bereits wieder. Doch voller Betrieb war noch nicht möglich.

Feuchte Wände von Schimmel befreien

Noch immer arbeitet man am SXM - so lautet der Iata-Code des Airports - am Wiederaufbau. Immerhin laufen die Arbeiten aber nach Plan, teilt der Flughafenbetreiber mit. Die erste Phase soll pünktlich zur am 15. Dezember beginnenden Hauptsaison abgeschlossen sein.

Unter anderem ging es darum, die feuchten Wände von Schimmel zu befreien und die Oberflächen wieder zur reinigen. Zusätzlich wurden Geräte aufgestellt, die die Luftfeuchtigkeit reduzieren sollen. Reisende sollen sich dann wieder nahtlos zwischen Abflug, Ankunft und Terminalgebäude bewegen können.

Upgrade für Privatterminal

In einem nächsten Schritt soll der Airport auch einen Upgrade erhalten. Allerdings geht es dabei eher um das Terminal für Privatjets. In erster Linie geht es um eine Vergrößerung. Der Bereich um Sicherheits- und Passkontrolle soll vergrößert werden. Zusätzlich soll auch die Lounge attraktiver für die Reisenden werden. Kurze Zeit sind durch das Luxus-Terminal von SXM auch normale Passagiere gereist. Nach dem Hurrikan wurde es für die Abwicklung aller Reisenden verwendet, weil das normale Terminal zu zerstört war.

Mehr zum Thema

Warnschild in St. Maarten: Es wird nicht von allen beachtet.

Frau stirbt bei riskanter Aktion in St. Maarten

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack