Airbus A330 von Sri Lankan Airlines:

Auch Storno der A350Sri Lankan verklagt Airbus auf eine Milliarde

Die Nationalairline des Inselstaates wurde im Urteil zum Airbus-Bestechungsskandal genannt. Dadurch sei ihr Ruf geschädigt worden, sagt Sri Lankan und klagt auf Schadenersatz.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Vor einem Jahr schaffte Airbus ein Problem aus der Welt. Der Konzern einigte sich mit den britischen Justizbehörden außergerichtlich. Er zahlte 3,6 Milliarden Euro an Strafen, gestand Fehlverhalten ein und verpflichtete sich zu organisatorischen Änderungen. Im Gegenzug wurden die Ermittlungen wegen weltweiter Bestechung eingestellt.

Das Urteil zur Einigung deckte einen regelrechten Korruptionssumpf auf. «Das Verbrechen war schwerwiegend», schrieb die britische Richterin darin. Und auch einzelne Beispiele wurden genannt, so etwa das von Sri Lankan Airlines. Airbus soll über eine Tarnfirma 16,84 Millionen Dollar an den ehemaligen Chef der Fluglinie und seine Frau bezahlt haben, um eine Bestellung zu bekommen. Dabei sollen auch britische Behörden getäuscht worden sein.

Sri Lankan will vier Airbus A350 nicht mehr

Durch die Nennung im Urteil zur außergerichtlichen Einigung sieht sich jetzt Sri Lankan Airlines geschädigt. Die Fluggesellschaft verklagt deshalb Airbus auf eine Milliarde Dollar an Schadenersatz, wie das Unternehmen der Wirtschaftszeitung Daily FT bestätigte. Der Ruf des Unternehmens habe Schaden genommen, so die Begründung. Zudem seien Kosten und Zinsen dadurch entstanden. Für den Fall hat Sri Lankan eine internationale Anwaltskanzlei angeheuert.

Zugleich will Sri Lankan, dass die Bestellung aus dem Jahr 2015 für vier Airbus A350-900 storniert wird. Für diese hat die Fluglinie bereits 19 Millionen Dollar an Anzahlungen geleistet, auch die will sie zurück. Die Nationalairline des Inselstaates versucht die Order bereits seit Längerem loszuwerden. Schon 2016 meldete Sri Lankan, man stehe kurz vor einer Einigung zur Annullierung, doch die vier Jets stehen bis heute in den Büchern von Airbus.

Mehr zum Thema

A350 in den Farben von Sri Lankan: Die Airline will ihn nicht mehr.

Sri Lankan will Airbus A350 wieder loswerden

Airbus A330 Neo von Air Asia: Die Fluglinie ist Großkunde.

Airbus-Korruptionsskandal erreicht Airlines

Airbus A320 Neo von der Garuda-Tochter Citilink: Auch in Indonesien flossen Millionen.

Verschlüsselte Sprache, Sportsponsoring und dubiose Partner

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Beschäftigte in Spanien stimmen für unbefristeten Streik

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies