Flieger von Sri Lankan Airlines: Bald neue Modelle.

Sri Lankan kauft Airbus A350

Die Fluglinie des asiatischen Inselstaates modernisiert ihre Flotte. Dabei setzt sie auf den neuen Langstreckenflieger und klassische Modelle von Airbus.

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Eine Delegation von Boeing reiste extra in die Hauptstadt Colombo. Und sie holte sich kräftige Unterstützung von einem hochrangigen srilankischen Offiziellen, wie lokale Medien berichten. Doch der ganze Einsatz war vergebens. Die Regierung entschied sich in ihrer Sitzung vom 18. April für den europäischen Konkurrenten. Sie genehmigte einen Betrag von 315 Milliarden Sri-Lanka-Rupien (rund 1,9 Milliarden Euro/2,3 Milliarden Franken) für den Um- und Ausbau der Flotte von Sri Lankan Airlines, wie die nationale Zeitung Sunday Times schreibt. Die Nationalairline bekommt nun über die kommenden sieben Jahre vier neue A350-900 und sechs neue A330-300.

Mit den sechs A330 will Sri Lankan Airlines in einem ersten Schritt nach und nach die sechs A340-300 in der Flotte ablösen, die inzwischen ein Durchschnittsalter von etwas über 15 Jahren aufweisen. «Die Kosten des Kerosins machen die Hälfte unserer Gesamtausgaben aus. Mit neuen Flugzeugen werden es nur noch vierzig Prozent sein. Das ist eine riesige Ersparnis», erklärte Vorstandsvorsitzender Kapila Chandrasena der Zeitung Lanka Business Report. Die erste neue Maschine soll im Oktober 2014 eintreffen.

A350 kommen ab 2017 zum Einsatz

Sri Lanka wird nicht nur vier A350 kaufen, sondern drei weitere leasen. Mit den sieben neuen Langstreckenmaschinen sollen dann in einem zweiten Schritt ab 2017 die sieben A330-200 ersetzt werden, die dann ebenfalls rund 16 Jahre alt sein werden.

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