A350 in den Farben von Sri Lankan: Die Airline will ihn nicht mehr.

Zu teuerSri Lankan will Airbus A350 wieder loswerden

Zu viele Schulden und eine neue Strategie zwingen die Fluggesellschaft, ihre Kaufentscheidungen der Vergangenheit zu überdenken. Den Airbus A350 will Sri Lankan nicht mehr.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch vor drei Jahren sah alles ganz anders aus. Die modernen Flieger brächten riesige Ersparnisse und eine deutlich verbesserte Effizienz, lobte der damalige Sri-Lankan-Chef Kapila Chandrasena den Airbus A350. Die Fluggesellschaft orderte deshalb 4 A350-900. Zusätzlich kündigte sie an, ab 2017 drei weitere A350 leasen zu wollen. Doch inzwischen kämpft die Fluggesellschaft mit massiven Schulden, hat einen neuen Chef – und will die A350 nicht mehr.

Man wolle die A350-Auslieferungen entweder verschieben oder am liebsten ganz stornieren, hieß es dieser Tage bei der Präsentation der tiefroten Quartalsergebnisse. Umgerechnet rund 400 Millionen Euro an Schulden hat Sri Lankan angehäuft. Sollte es wirklich zur Stornierung der Order kommen, könnte dieser Haufen noch einmal um 50 Millionen Euro Strafe anwachsen.

Gespräche schon weit fortgeschritten

Doch die Flugzeuge anzunehmen, wäre noch unwirtschaftlicher, argumentiert die Fluggesellschaft. Sie seien nicht angemessen für Sri Lankan und zusätzlich zu teuer. Lieber wolle man in einen Ausbau der Kurz- und Mittelstreckenflotte investieren. «Gespräche mit Airbus zum Thema sind schon weit fortgeschritten», heißt es. Schon bald könnte die Entscheidung fallen. Möglich ist, dass Sri Lankan eine Strafe umgehen oder reduzieren kann, wenn sie als Ersatz kleinere Flugzeuge von Airbus ordert.

Das Finanzministerium hat der Fluggesellschaft mittlerweile ein Ultimatum gesetzt. Man schieße zwar noch Geld ein, ließ sich Minister Ravi Karunanayake in den lokalen Medien zitieren. Doch nur noch für die kommenden sechs Monate. Bis dahin müsse Sri Lankan die Schulden abgebaut haben. Das Entwicklungsministerium kümmert sich parallel darum, mögliche Auswege für die Fluggesellschaft zu finden. Auch eine Beteiligung einer ausländischen Airline ist eine Option.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

u suite airbus 08

Airbus plant gegenüberliegende Sitze - mit einem Rollstuhl dazwischen

Video

Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin