Dallas Love Field: Ein kleiner, aber begehrter Flughafen.

Streit um GatesSouthwest und Delta zanken sich am Love Field

Southwest Airlines kontrolliert 18 von 20 Gates am Flughafen Dallas Love Field. Die Airline will sie nicht Delta zur Verfügung stellen. Doch nun entschied ein Richter gegen die Billigairline.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es klingt nach einer Mücke, die zum Elefanten gemacht wurde. Southwest Airlines und Delta Air Lines streiten sich seit Monaten um zwei Flugsteige – also um ein paar Quadratmeter Beton, Glas und Metall. Und das ausgerechnet an einem Flughafen, der Love Field heißt – Liebesfeld.

Die zwei Flugsteige am Flughafen Dallas Love Field haben es in sich. Southwest hatte sie vergangenes Jahr United Airlines abgekauft - für 120 Millionen Dollar. Die Billigairline kontrolliert seither 18 von 20 Gates am kleineren Stadtflughafen, der ihr wichtigstes Drehkreuzen ist. Sie ist nicht bereit, sie anderen Fluglinien zur Verfügung zu stellen. Die restlichen zwei Gates am Love Field gehören Virgin America.

Kann man Gates am Love Field überhaupt verkaufen?

Bislang benutzt Delta die Southwest-Gates noch mit. Die Billigairline findet aber, das störe ihren Betrieb. Sie fertigt täglich 180 Flüge von Dallas Love Field ab. Southwest klagte deshalb gegen Delta und forderte die Behörden auf, die Konkurrentin von den Gates zu verbannen.

Delta verteidigt sich, der Flughafen gehöre der Stadt Dallas. Deshalb könnten Fluggesellschaften Gates gar nicht selbst verkaufen, wie das im Deal zwischen United und Southwest geschehen war. Zudem werde der Wettbewerb am Love Field eingeschränkt, wenn sie die Gates nicht mehr brauchen dürfe, so Delta.

Southwest will nicht aufgeben

Nun hat ein Bezirksgericht gegen Southwest entschieden. Delta dürfe seine fünf täglichen Flüge ab Dallas Love Field weiterhin ab den zwei Gates durchführen. Die Billigairline darf ihrerseits keine zusätzlichen Flüge ab den beiden Flugsteigen abwickeln. Und sie muss das Gericht informieren, wenn sie das Angebot reduzieren will. Southwest will das Urteil aber weiterziehen.

Mehr zum Thema

Airbus A350 und Airbus A330 in Delta-Farben: Die Airline will mehr.

Delta erweitert Langstreckenflotte mit zusätzlichen Airbus A330 Neo und A350

Boeing 767-400ER von Delta Air Lines: Die Fluglinie muss ihre alternde Boeing-Flotte bald erneuern.

Legt Delta Air Lines bei der Langstreckenbestellung nochmal nach?

Airbus A220 von Delta: Wie geriet die Enteisungsflüssigkeit ins Flugzeug?

Airbus A220 von Delta kehrt nach Enteisung um: Passagier durchnässt

ticker-delta-airlines

Delta konkretisiert Pläne für Basic-Tarif in der Business Class

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies