Tadschikische AirlineSomon Air schaut sich Let L-410 für Flottenausbau an

Die tadschikische Fluggesellschaft hat bisher eine reine Boeing-Flotte. Für den Ausbau schaut Somon Air sich bei anderen Herstellern um - so auch in Tschechien.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Februar 2008 führte Somon Air auf der Strecke Dushanbe - Moskau ihren Erstflug durch. Zum 15-jährigen Geburtstag verkündet die tadschikische Airline Ausbaupläne. Man wolle nicht nur das Netzwerk erweitern, sondern plane auch «die Vergrößerung der Flotte durch den Kauf neuer komfortabler Flugzeuge», so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Ein Ziel von Somon Air ist auch die Entwicklung von Inlands- und Regionalflügen durch den Kauf von Regionalflugzeugen. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft acht Flugzeuge. Es handelt sich zum einen um sechs geleaste Boeing 737-800, die im Durchschnitte elf Jahre alt sind und jeweils 189-Economy-Plätze haben. Zum anderen sind es zwei Boeing 737-900 ER, die durchschnittlich 11,4 Jahre alt sind und über jeweils 16 Plätze in der Business und 168 in der Economy Class verfügen.

Gespräche mit ATR geführt

Welche neuen Flugzeuge hinzukommen sollen, verrät die Fluggesellschaft noch nicht. Allerdings berichtet das Portal ATO, Somon Air habe es nicht unbedingt auf weitere Boeing-Jets abgesehen. Vielmehr schaue sie sich bei Airbus und Embraer um und habe außerdem auch mit ATR über zwei Flugzeuge mit je 57 Plätzen verhandelt.

Boeing 737-900 ER von Somon Air in München. Bild: Flughafen München.

Im Januar hat sich das Management von Somon Air zudem mit einer Delegation des tschechischen Unternehmens Omnipol getroffen, dem seit April 2022 Let Aviation Industries gehört. Die Versionen NG und UVP-E20 des Turbopropfliegers L-410 seien auf Interesse gestoßen und man warte auf ein Angebot des Herstellers, so die Fluglinie.

Flüge auch nach München

Somon Air wollte sich in der Vergangenheit auch Boeing 737 Max beschaffen. Ein Exemplar war zur Miete von der Air Lease Corporation eingeplant. Doch 2019 stornierte die Fluglinie den Auftrag. 2020 kündigte dann aber an, die Max doch wieder zu wollen - dieses Mal sogar zwei Jets. Neuigkeiten dazu gab es seitdem allerdings nicht mehr.

Somon Air steuert aktuell rund 25 Ziele im In- und Ausland an. Darunter befinden sich München, Dubai, Istanbul, Delhi, Teheran, Moskau, Taschkent und Almaty.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Somon Air: Die Fluglinie aus Tajikistan will zwei Boeing 737 Max 8.

Somon Air will wieder Boeing 737 Max - in doppelter Menge

Boeing 737-900 ER von Somon Air: Die Fluglinie möchte anstatt der bestellten 737 Max nun ein weiteres Exemplar der älteren 737-NG-Baureihe.

Somon Air will ihre 737 Max nicht mehr

Cockpit der Let-410 NG: Der Hersteller ist wieder ganz in tschechischer Hand.

Let kehrt nach 14 Jahren in tschechischen Besitz zurück

ticker-atr-1

Leasingfirma Abelo zieht Optionen für drei weitere ATR 72-600

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies