... und Wizz Air.

Kyiv-ZhulyaniSo steht es um die Airbus A320 von Wizz Air in der Ukraine

Wizz Air muss weiter auf drei Maschinen verzichten, die in der Ukraine gestrandet sind. Nun gibt Airlinechef József Váradi Details zu deren Zustand bekannt. 

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Russland und die Ukraine befinden sich seit 86 Wochen im Krieg. Mit dem russischen Angriff auf sein Nachbarland kam es auch zu weitreichenden Auswirkungen auf den Luftverkehr. Der Luftraum der Ukraine wurde von einem auf den anderen Tag für den zivilen Verkehr geschlossen. Flugzeuge zahlreicher Airlines sind seitdem in der Ukraine gestrandet.

Bis Juni dieses Jahres konnten erst vier zivile Flieger aus der Ukraine evakuiert werden. Windrose flog bereits im April 2022 eine ATR 72 aus Lviv aus, Wizz im September einen Airbus A320. Sky Up evakuierte im April 2023 ihre letzte Boeing 737 aus Kyiv und am 1. Juni flog Smartlynx einen Airbus A330-300 aus Lviv aus.

Drei Flugzeuge in Kyiv-Zhulyani

Während zumindest Sky Up und Smartlynx mittlerweile alle Maschinen aus der Ukraine zurückgeholt haben, stehen drei weitere Wizz-Air-Flugzeuge am Flughafen Kyiv-Zhulyani. Dabei handelt es sich um Airbus A320 mit den Kennzeichen HA-LPM, HA-LPJ und HA-LWY. Die Maschinen waren in Kyiv stationiert und ihre letzten Flüge führten aus Polen, Deutschland und Ungarn in die Ukraine.

In einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera sprach Wizz-Air-Chef József Váradi über das Schicksal der drei Mittelstreckenjets. So konnte Wizz Air bei zwei Maschinen die Triebwerke sichern, deinstallieren und nach Polen bringen. Die dritte Maschine sei intakt und in einem guten Zustand, so Váradi.

Evakuierungen sind schwierig

Gegenüber dem Portal Aero Time sagte ein Wizz-Air-Sprecher, dass künftig die Triebwerke an den beiden Flugzeugen nachgerüstet werden könnten, um die Maschinen dann auszufliegen. Wann das sein wird, weiß allerdings niemand.

Flugzeuge auszufliegen, ist schwierig. Fluggesellschaften sind bei einer möglichen Evakuierung auf die Unterstützung des ukrainischen Militärs angewiesen, die den Luftraum kontrollieren. Das ukrainische Flugabwehrsystem kann auch nicht einfach abgeschaltet werden, weil Russland weiter täglich Raketen auf die Ukraine abfeuert.

Mehr zum Thema

Flugroute der UR-SQP: Nicht komplett aufgezeichnet.

Ukrainische Sky Up evakuiert ihre letzte Boeing 737 aus Kyiv

Boeing 737 von Sky Up: Eine Maschine steht weiterhin am Flughafen Kyiv.

Warum Sky Up eine Boeing 737 nicht aus der Ukraine wegbringt

Wizz Air evakuiert einen Airbus A320 aus der Ukraine

Wizz Air evakuiert einen Airbus A320 aus der Ukraine

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.

Zelenskyys Airbus A319 entgeht offenbar nur knapp einer Drohne

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack