Flieger von Iberia Express: Bekommt die Airline einen Langstreckenableger?

ProjektSo plant IAG ihre neue Lowcost-Airline

Auch die europäische Luftfahrt-Gruppe um British Airways und Iberia startet eine Langstrecken-Billigairline. Nun verrät IAG erste Details zum Projekt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Lufthansa hat sie mit Eurowings schon. Air France und KLM bauen sie gerade auf – mit zehn Flugzeugen. IAG hielt sich dagegen lange zurück mit einer Langstrecken-Billigairline. Doch nun arbeitet auch die europäische Luftfahrtgruppe mit den Töchtern British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling an der Lancierung einer neuen Lowcost-Airline für Überseeflüge.

Bislang war nur bekannt, dass die neue Langstreckenairline in Barcelona stationiert sein und mit zwei Airbus A330 starten wird. «Die katalanische Metropole ist ein interessanter Markt», sagt IAG-Vorstandsvorsitzender Willie Walsh im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Deshalb beginne man dort. Zudem hat sich bereits Norwegian in Barcelona niedergelassen und fliegt von dort in die USA. Diese Konkurrenz vor der Haustür will IAG nicht einfach gewähren lassen.

Neuer Name, alte Airline?

Geplant sind von der neuen Langstreckenairline Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. In der spanischen Presse wurden Los Angeles, San Francisco, Buenos Aires, Santiago de Chile, Havanna und Tokio als mögliche Ziele genannt. Entschieden ist aber noch nichts.

Derzeit sucht IAG nach einem Namen für das neue Langstreckenangebot. Mit einer bestehenden Marke zu arbeiten, ist in den meisten Fällen schwierig. Denn diese stehen für bestimmte Werte oder taugen nicht für eine Verwendung in Spanien. Deshalb könnte eine Neuschöpfung gewählt werden. Das heißt aber nicht, dass es auch wirklich eine neue Airline geben wird. «Die Flüge könnten auch von einer bestehenden Tochter im Auftrag durchgeführt werden», so Walsh. Eine Möglichkeit wäre dabei zum Beispiel Iberia Express.

314 Sitzplätze im Airbus A330

Die Flotte wird aus zwei Airbus A330-300 bestehen. Geplant ist gemäß Walsh eine Bestuhlung mit zwei Klassen. Insgesamt sollen rund 314 Passagiere in den Fliegern Platz finden. Das sind weniger Sessel als etwa Wow Air in ihre A330-300 stellt. Die Isländer nehmen bis zu 342 Passagiere mit. Die Schweizer Ferienflug-Lufthansa-Tochter Edelweiss Air packt in drei Klassen 315 Passagiere in den Airbus A330-300.

Mehr zum Thema

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

ticker-spanien

Streiks an spanischen Flughäfen bedrohen Osterverkehr

Flughafen A Coruna: Auch der Tower in der nordspansichen Stadt wird von einem privaten Anbieter besetzt.

Fluglotsen in Spanien: Unterbesetzung, Überstunden und mangelnde Konzentration

ticker-spanien

Spanien bestellt 18 Airbus C295

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack