Flieger von Iberia Express: Bekommt die Airline einen Langstreckenableger?

ProjektSo plant IAG ihre neue Lowcost-Airline

Auch die europäische Luftfahrt-Gruppe um British Airways und Iberia startet eine Langstrecken-Billigairline. Nun verrät IAG erste Details zum Projekt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Lufthansa hat sie mit Eurowings schon. Air France und KLM bauen sie gerade auf – mit zehn Flugzeugen. IAG hielt sich dagegen lange zurück mit einer Langstrecken-Billigairline. Doch nun arbeitet auch die europäische Luftfahrtgruppe mit den Töchtern British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling an der Lancierung einer neuen Lowcost-Airline für Überseeflüge.

Bislang war nur bekannt, dass die neue Langstreckenairline in Barcelona stationiert sein und mit zwei Airbus A330 starten wird. «Die katalanische Metropole ist ein interessanter Markt», sagt IAG-Vorstandsvorsitzender Willie Walsh im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Deshalb beginne man dort. Zudem hat sich bereits Norwegian in Barcelona niedergelassen und fliegt von dort in die USA. Diese Konkurrenz vor der Haustür will IAG nicht einfach gewähren lassen.

Neuer Name, alte Airline?

Geplant sind von der neuen Langstreckenairline Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. In der spanischen Presse wurden Los Angeles, San Francisco, Buenos Aires, Santiago de Chile, Havanna und Tokio als mögliche Ziele genannt. Entschieden ist aber noch nichts.

Derzeit sucht IAG nach einem Namen für das neue Langstreckenangebot. Mit einer bestehenden Marke zu arbeiten, ist in den meisten Fällen schwierig. Denn diese stehen für bestimmte Werte oder taugen nicht für eine Verwendung in Spanien. Deshalb könnte eine Neuschöpfung gewählt werden. Das heißt aber nicht, dass es auch wirklich eine neue Airline geben wird. «Die Flüge könnten auch von einer bestehenden Tochter im Auftrag durchgeführt werden», so Walsh. Eine Möglichkeit wäre dabei zum Beispiel Iberia Express.

314 Sitzplätze im Airbus A330

Die Flotte wird aus zwei Airbus A330-300 bestehen. Geplant ist gemäß Walsh eine Bestuhlung mit zwei Klassen. Insgesamt sollen rund 314 Passagiere in den Fliegern Platz finden. Das sind weniger Sessel als etwa Wow Air in ihre A330-300 stellt. Die Isländer nehmen bis zu 342 Passagiere mit. Die Schweizer Ferienflug-Lufthansa-Tochter Edelweiss Air packt in drei Klassen 315 Passagiere in den Airbus A330-300.

Mehr zum Thema

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

ticker-spanien

Streiks an spanischen Flughäfen bedrohen Osterverkehr

Flughafen A Coruna: Auch der Tower in der nordspansichen Stadt wird von einem privaten Anbieter besetzt.

Fluglotsen in Spanien: Unterbesetzung, Überstunden und mangelnde Konzentration

ticker-spanien

Spanien bestellt 18 Airbus C295

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg