Saab 2000 von Etihad Regional: Bald für Skywork unterwegs.

Flug Bern - Basel - London CitySkywork prescht in Swiss-Lücke vor

Die Swiss gab den Flugbetrieb in Basel auf. Umgehend kündigt die Regionalairline Skywork an, die Strecke nach London City zu übernehmen – mit einem neuen Flugzeugtyp.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Swiss fliegt nicht mehr nach Basel. Es rechne sich einfach nicht mehr, so die Schweizer Nationalairline. Das sieht die Berner Regionalfluglinie Skywork ganz anders. Sie expandiert genau an diesem Flughafen und sieht dort ein brachliegendes Potenzial. Ab dem 19. Juli fliegt sie neu werktäglich von Basel nach London City. «Wir sind überzeugt, dass diese Strecke sehr gut laufen wird», ist ein Sprecher der Fluglinie überzeugt. Ab dem 31. August fliegt sie die Strecke dann werktags gar zwei Mal - am Morgen und am Abend sowie je einmal am Samstag und Sonntag.

London City? Den Flughafen hatte Skywork bis zum Juni 2014 schon einmal im Angebot. Dann wurde die Verbindung zwischen Bern und dem Stadtflughafen der britischen Metropole eingestellt. Schuld seien die zu hohen Gebühren, hieß es damals. Dass man nun doch wieder dorthin fliegt, begründet die Fluggesellschaft mit einer neuen Kalkulationsgrundlage. Denn für die neue Strecke setzt sie eine Saab 2000 ein, welche von Darwin/Etihad Regional zugemietet wird. «Mit diesen 50 Plätzen lohnt es sich. Mit unseren 30-plätzigen Dornier 328 war es ein Verlustgeschäft», erklärt der Sprecher.

Skywork hat Basler Kunden im Visier

Die Saab 2000 hat gleich zwei Vorteile: Sie hat nicht nur mehr Sitzplätze. Sie fliegt auch schneller. Deshalb führt Skywork die Verbindung ab Basel nach 18-minütigem Aufenthalt nach Bern weiter. Die gesamte Flugzeit von Bern aus sei daher nicht viel länger als es die frühere Nonstop-Verbindung Bern – London-City gewesen sei. Es sind jedoch ganz klar die Basler Kunden, welche Skywork im Visier hat. Die Pharmabranche hat enge Verbindungen zum Finanzzentrum London.

Vorerst fliegt die Saab 2000 noch in den Farben von Etihad Regional. Später soll sie aber umlackiert werden. Es könnte auch gut sein, dass die Maschine schon bald Skywork selbst gehören wird, wenn man sich auf die Konditionen einigen kann. Denn die Regionalfluggesellschaft sucht genau dieses Modell. Und Etihad Regional hat derzeit zu viel Kapazität.

Mehr zum Thema

Dornier 328 von Skywork: Später flog die Airline mit Saab 2000.

Saab, Rolls-Royce und Eastern Airways verlieren Geld bei Skywork-Pleite

Flugzeug, das virtuell eine Flyv-Bemalung erhalten hat: 2023 soll es losgehen.

Neue deutsche Airline Flyv will festen Flugplan abschaffen

Flieger am Flughafen Bern: Linienflüge sind künftig ein Nebenschauplatz.

Flughafen Bern gibt nicht auf

Airbus A321 Neo von Primera Air: Die Fluggesellschaft hatte auch die Langstrecken-Version LR bestellt.

Diese Airlines überlebten 2018 nicht

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin