Skymark bestellte als erste japanische Airline den A380 von Airbus.

Skymark: Mit A380 nach Europa

Die japanische Billigairline wagt Flüge ins Ausland - gleich mit dem größten Passagierjet der Welt. Im Innern sollen die A380 alles andere als billig wirken.

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Bisher blieb es inländisch und eng. Die 1996 gegründete Skymark Airlines bediente nur Japan und verwendete dabei eng bestuhlte Boeing 737-800. Kommendes Jahr unternimmt die Airline nun den nächsten Schritt. Mit der Aufnahme von sechs Airbus A380-800 in die Flotte wird der Lowcost-Anbieter erstmals Routen ins Ausland eröffnen. Die beiden ersten A380-Strecken stehen inzwischen fest: Tokio - New York und Tokio - London. Skymark bewarb sich um entsprechende Verkehrsrechte für die Flughäfen John F. Kennedy Airport und Heathrow, wie das Fachportal CH Aviation schreibt. Der Jungfernflug mit dem Superjumbo soll im Juli 2014 stattfinden.

Gleichzeit baut Skymark eine ihrer insgesamt 27 Boeing 737 zu einer Luxusmaschine um. Die Boeing mit nur 30 Businessclass-Sitzen soll als Premiumangebot im Inland hin- und herfliegen. Auch auf der Langstrecke plant Skymarkt ähnliches. So sollen die A380 lediglich mit 280 Premium-Economy und 114 Businessclass-Sitzen verkehren. Offen ist, zu welchen Preisen der Neuling die beiden Strecken anbieten wird.

Grossauftrag für Rolls-Royce

Von der Skymark-Expansion profitiert auch der Triebwerkhersteller Rolls-Royce. Skymark orderte für seine A380 Trent 900 Triebwerke. Der Vertrag hat einen Wert gemäß Listenpreis von einer Milliarde Dollar. Gleichzeitig haben die Japaner eine Absichtserklärung unterschrieben, wonach sie weitere Trent 700 Triebwerke bestellen. Diese sollen bei den sieben geleasten A330 zum Einsatz kommen, welche ebenfalls seit 2014 zum Einsatz kommen sollen. Sie sind für die weitere Expansion auf Rennstrecken im Inland und weitere Strecken in Europa vorgesehen.

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