Bartrobbe: Das Tier musste auf einen Schlitten gerollt und weggefahren werden.

Tierische StörungRobbe chillt auf der Piste

Eine Bartrobbe suchte sich die Landebahn eines Flughafens in Alaska als Ort der Entspannung aus. Sie ist nicht das größte Tier, das dort schon aufkreuzte.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Wiley Post–Will Rogers Memorial Airport ist ohnehin schon etwas Besonderes: Er ist der nördlichste Flughafen der Vereinigten Staaten von Amerika. Kein Wunder also, dass es dort viel schneit und die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun haben, die Pisten von Schnee zu befreien. Doch kürzlich wurden Starts und Landungen noch durch etwas anderes gestört: Eine Bartrobbe hatte die Piste des Flughafens als idealen Ort zur Entspannung auserkoren.

Auf einem Foto ist zu sehen, wie das rund 200 Kilo wiegende Tier auf der Start- und Landebahn des Flughafens in Alaska relaxt. Offenbar gab es mehrere Versuche, die Robbe zu entfernen, schreiben lokale Medien. Auf einen Wagen ließ sie sich so leicht nicht hieven. Dann kamen die Flughafenbetreiber auf die Idee, einen Schlitten zu nutzen. Sie rollten die Robbe hinauf und chauffierten sie von der Piste.

Tiere verirren sich immer wieder

«Dass sich Tiere auf unsere Piste verirren, ist eigentlich nichts besonderes», so Flughafensprecher Meadow Bailey zum Magazin Atlas Obscura. Man treffe auf Moschusochsen, Elche und sogar Eisbären. Von Letzterem gibt es sogar ein ziemlich eindrückliches Beweisfoto.

FAA

Nicht nur in Alaska sorgen Tiere für Zwischenfälle. Erst vor wenigen Wochen musste der Flughafen Tokio Haneda eine Piste wegen eines ausgebüxten Pudels für mehrere Minuten schließen. In Wien musste im vergangenen Jahr ein Airbus A320 von Niki die Landung abbrechen, weil ein Feldhase auf die Piste gehoppelt war.

Dachse und Leguane

Ein Pilot von Flybe tat dasselbe wenige Monate zuvor für einen Dachs – und dürfte sich so den Respekt der Tierschützer gesichert haben. Die Galapagos-Inseln hatten lange ein Problem mit Leguanen, die auf die Piste kamen und von Flugzeugen teils überfahren wurden.

Mehr zum Thema

Grüner Leguan: Sterben derzeit gleich reihenweise auf den Galapagos-Inseln.

Leguan-Killer

Streuner: Am Flughafen unerwünscht.

Bangkok löst Hundeproblem

Die ATR 42-500 von Total Linhas Aéreas: Notlandung in Manaus.

Flugzeug kollidiert mit Tapir

Pudel (Symbolbild): Keine Lust auf den Käfig.

Pudel sorgt für Chaos in Tokio-Haneda

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier