Das Loch im linken Triebwerk.

China EasternRiesiges Loch in Triebwerksverkleidung eines A330

Ein Flug von China Eastern nach Shanghai musste nach Sydney umkehren. Das Triebwerk des Airbus A330 hatte versagt. Zudem klaffte plötzlich ein riesiges Loch in der Verkleidung.

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Der Airbus A330-200 von China Eastern startete am Sonntag (11. Juni) um 20:42 Uhr Lokalzeit am Kingsford Smith International Airport von Sydney. Flug MU736 hätte die Passagiere in rund 10:20 Stunden nach Shanghai bringen sollen. Doch schon kurz nach dem Abheben meldeten die Piloten ein Problem mit dem linken Triebwerk. «Engine number one fault», funkten sie zum Kontrollturm.

Der A330 flog in Startrichtung weiter und kletterte auf rund 1500 Meter Höhe. Dort schalteten die Piloten von China Eastern das Triebwerk aus. Sie bemerkten auch, dass in der Verkleidung des Motors ein großes Loch klaffte. Sie kreisten danach noch eine Weile über der Region. Nach rund einer Stunde landeten sie ohne Probleme wieder in Sydney. Passagiere berichteten lokalen Medien nach der Rückkehr von einem lauten Knall und einem Brandgeruch. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft bestätigte den Zwischenfall und sprach von einem «Triebwerksproblem».

Keine Trümmer gefunden

Der Airport ließ gemäß dem Fachportal Aviation Herald die Piste absuchen. Dort fanden sich keine Trümmer. Alles deutet auf einen so genannten uncontained engine failure hin. Bei einer solchen Störung im Triebwerk werden Teile abgesprengt, die den Motor selbst oder das Flugzeug beschädigen können.

2016 gab es einen ähnlichen Zwischenfall bei Southwest Airlines. Damals schlugen Triebwerksteile ein Loch in den Rumpf der Boeing 737. Erst im Mai war ein ähnlicher Vorfall wie der jetzige bei einem Airbus A330 von Egypt Air passiert.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen des beschädigten Triebwerks des Airbus A330 von China Eastern.

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