Der 43-Jährige Belgier reiste am 31. März 2024 mit Swiss von New York-Newark nach Zürich. Doch am Ziel kam er nicht an. Denn schon kurz nach dem Start begann er eine Flugbegleiterin sexuell zu belästigen. Er sei auf sie zugegenagen, «packte sie an beiden Brüsten, schüttelte sie durch und begann, sie anzuschreien», so die Anklage. Der Passagier von Flug LX19 habe dabei gedroht, die Frau umzubringen.
Damit nicht genug. Der Belgier versuchte anschließend, gewaltsam in das Cockpit des Airbus A330 von Swiss einzudringen. Als ein Flugbegleiter eingriff, wurde auch er angegriffen. Der Belgier habe mit der Faust gegen dessen Kopf und Oberkörper geschlagen, so die Anklage. Die Besatzung von Swiss konnte ihn aber überwältigen und bis zur Landung fixieren. Der A330 kehrte daraufhin nach Newark zurück.
Passagier von Swiss muss 73.000 Dollar zahlen
Für den belgischen Staatsbürger hat das nun weitreichende Folgen. Er wurde am Montag (8. Juni) vom Bundesbezirksgericht New Jersey zu zehn Monaten Haft verurteilt. Zudem ordnete der Richter eine einjährige Bewährung sowie eine Entschädigungszahlung von mehr als 73.000 Dollar (rund 64.000 Euro) an.