Die Idee, eine Wurst im Brötchen anzubieten, hatte 1847 ein Metzger aus Coburg. 20 Jahre später brachte ein deutscher Einwanderer die Idee in die USA und wurde damit reich. Es war die Geburtsstunde des Hotdogs. In den vergangenen 160 Jahren hat sich die Wurst im Brötchen zu einem der weltweit beliebtesten Fast-Food-Gerichte entwickelt, mit unzähligen regionalen Varianten.
Während man in den USA Senf, Relish und Sauerkraut bevorzugt, kommt in Skandinavien gerne Remoulade dazu, in Lateinamerika landen Avocado oder Krautsalat im Brötchen. Eigentlich ist der Hotdog ein einfaches Gericht für zwischendurch. Ikea verkauft davon pro Jahr rund 20 Millionen Stück allein in Deutschland. Dennoch steht der Snack eigentlich eher für Bodenständigkeit als für Premium. Umso mehr überrascht, wo bei Swiss man ihn demnächst bekommt.
Regionales Fleisch und hochwertige Brötchen
First-Class-Reisende der Schweizer Fluggesellschaft können den Hotdog «Bastardo» auf allen Flügen ab der Schweiz bestellen. Zwei Köche aus dem schweizerischen Winterthur haben aus dem einfachen Snack in ihrem Gourmet-Imbiss Frau Hund ein Premiumprodukt entwickelt. Die Wurst ist regional, das Brötchen ein Mehrkornbrötchen und die Toppings von Apfelchutney bis Sauerkraut werden selbst produziert. Das hat auch Swiss mitbekommen und den beiden eine Partnerschaft angeboten.
Für den Einsatz an Bord musste lediglich der Schnitt des Brötchens angepasst werden, weil der Hotdog auf den Porzellantellern zuerst immer umkippte. Das Problem wurde schnell behoben. Serviert wird der Premiumsnack noch bis Anfang September.